(openPR) [FRANKFURT] - 17. November 2008: Die eigenhändige Unterschrift wird zunehmend für digitale Arbeitsabläufe wiederentdeckt - als Garant für Authentizität. Kein Wunder: Im Gegensatz zu anderen Lösungen ist das Unterschreiben ein gewohnter Vorgang und selbsterklärend. Elektronische Dokumente mit einer eigenhändigen Unterschrift zu versehen, ist also nur ein scheinbarer Widerspruch. Besucher des IT-Forum können sich hierzu bei Softpro am Stand P-EA 15 ausführlich informieren.
Im Mittelpunkt des Messeauftrittes von Softpro stehen die Einsparmöglichkeiten dank elektronischer Unterschrift mit Pen-Pads im ZDA. Sie gilt als eines der wichtigsten Elemente des „Modell P“ der S-Finanzgruppe. Vorgestellt wird unter anderem das beliebteste Tablett zur Unterschriftenerfassung - das SignPad eSignio. In den letzten Monaten wurden Tausende dieser Geräte in deutschen Sparkassen in Betrieb genommen.
Aufgenommen wird bei der elektronischen Unterschrift sowohl deren statisches Bild wie auch die unsichtbaren biometrischen Merkmale aus der Schreibbewegung - beispielsweise Geschwindigkeit und Druck. Die Signatur-Software SignDoc erzeugt in Kombination mit der LiveCycle Technologie von Adobe sogenannte „fortgeschrittene elektronische Signaturen“.
Im Jahr 2007 verzeichnet die vom BKA veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik zum zweiten Mal in Folge einen Anstieg der Fallzahlen - diesmal um 32,6 Prozent. Auch 2008 schädigten zahlreiche Berichte über Betrug mit gefälschten Überweisungen Schlagzeilen. Zunehmen dmehr Institute setzen auf Softpros Lösungen zur Betrugserkennung: So nutzt beispielsweise die Berliner Sparkasse digital erfasste Unterschriften auch für die automatische Prüfung von Überweisungen im beleghaften Zahlungsverkehr.
Digitalisierte Unterschrift spart Kosten
Der „Datenträger“ Papier wird traditionellerweise überall dort verwendet, wo ein Dokument in Zweifelsfällen als Beweismittel dienen soll. So ist es heute nicht unüblich Dokumente ausschließlich für einen einzigen Zweck auszudrucken: Für die Unterschrift. Anschließend werden unterzeichnete Dokumente eingescannt, weiterverarbeitet und archiviert. Dieser Medienbruch kostet Zeit und Geld, außerdem birgt er zahlreiche Fehlerquellen. Rund zwei Euro pro Dokument lassen sich durch die sofortige Digitalisierung der eigenhändigen Unterschrift einsparen, so eine Berechnung eines der großen IT-Rechenzentren der deutschen Kreditwirtschaft. Die Sparkassen Informatik und die Finanz IT marschieren voran bei der Einführung durchgängig digitalisierter Prozesse: Sie bevorzugen dafür das Gespann Adobe und Softpro, die mit ihren aufeinander abgestimmten Produkten die Integrität und Authentizität erzeugter Dokumente mit hoher Beweiskraft garantieren.
Auf dem IT-Forum wird unter anderem das elektronische Signieren von Formularen zur Konteneröffnung gezeigt. Softpros "SignDoc" ermöglicht es, die statischen und biometrischen Daten der eigenhändigen Unterschrift verschlüsselt im PDF-Dokument zu speichern. Diese Daten können bei Bedarf zur Identifizierung des Unterzeichners genutzt werden. Bei den Kreditinstituten profitiert auch eine weitere Abteilung: Der Zahlungsverkehr freut sich über aktuelle Daten für die dort immer weiter verbreitete automatische Unterschriftenprüfung. Die Integrität eines Dokumentes wird wiederum gewährleistet durch das Hash-Verfahren von Adobe, so dass eine Verfälschung eines Dokumentes durch den Vergleich der Hash-Werte entdeckt werden könnte. Auf der Website von Softpro kann unter www.signdoc.de die jüngste Version der Software für diverse Formate herunter geladen und 30 Tage lang kostenlos getestet werden.
Breite Einsatzfelder
Überall, wo es keine gesetzliche oder rechtliche Vorschrift zur Anwendung der Schriftform gemäß BGB §126a gibt, können eigenhändige Unterschriften als Garant für Authentizität und Integrität Verwendung finden. Führende Mitarbeiter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sehen diese Form elektronischer Signaturen für 98% aller Geschäftsvorfälle geeignet. Fortgeschrittene elektronische Signaturen gemäß § 2 Abs.1 SigG 2001 können also bei zahlreichen Anwendungen - auch ausserhalb der Bankenwelt - eingesetzt werden. Die Liste der Anwendungsfälle ist lang und geht quer über die Branchen hinweg: Verträge, Beratungsprotokolle, Schadensanzeigen, Schadensdokumentationen, Gutachten, Protokolle aus Produktion und Service, Prüfberichte, Bezahlvorgänge, Empfangsbestätigungen, Patientenakten, Dokumentationen der Patientenaufklärung, Laborberichte, Arztbriefe, Bestellungen, Aufträge, Reservierungen, Bauberichte, Expertisen und, und, und...
Immer mehr Kreditinstitute möchten beim Unterschreiben auf das Papier verzichten - aus gutem Grund, schließlich lassen sich durch Prozesse ohne Medienbruch Geld und Zeit einsparen. Im Rahmen des "Modell P" in der S-Finanzgruppe zählt die "Elektronische Unterschrift" zu den drei am meisten gefragten Anwendungen.
Zahlungsverkehr: Automatische Unterschriftenprüfung
Seit Jahrzehnten ist dieser Bereich unter der Marke "SignPlus" die "klassische" Domäne von Softpro mit stetig wachsendem Kundenstamm. Während in den deutschsprachigen Ländern für den Einsatz der automatischen Unterschriftenprüfung das Kostensenkungspotential im Vordergrund steht, liegt der Schwerpunkt in vielen anderen Ländern auf der Betrugserkennung.
Das umfangreiche Produktpaket leistet beides. Die Anzahl der Belege, die mit diesem Verfahren weltweit täglich geprüft werden, stieg in 2007 auf über 30 Millionen Belege täglich - unter anderem weil jetzt auch große amerikanische Banken intensiv Softpros Technologie einsetzen. Das Modul zur Scheckprüfung - SignCheck - konnte sich in unabhängigen Tests immer wieder als Technologieführer durchsetzen - zuletzt eindrucksvoll bei einem Test für die Großbanken in den Vereinigten Staaten. Mittlerweile wurde die automatische Unterschriftenprüfung auch eng mit den Prozessen aus dem Dokumentenmanagement verknüpft womit weitere Einsparungen realisiert werden können.
Auf dem IT-Forum werden Anwendungsbeispiele und aktuelle Neuerungen vorgestellt. Seit 2005 haben übrigens die Fälle von Überweisungsbetrug im deutschsprachigen Raum stark zugenommen (vgl. auch Eintrag in Wikipedia zum entsprechenden Stichwort). Softpro sieht seine Aufgabe darin, Banken und Sparkassen davor zu bewahren öffentlich, aufgrund von Überweisungsbetrug, ins Gerede zu kommen.
Unterschriftenprüfung: Im Prinzip ganz einfach
Über Tablet PCs und speziell ausgewählte Schreibtabletts (zuweilen auch als "Pen Pads" bezeichnet), wie das SignPad, werden statische Bilder und dynamische Signale einer Unterschrift aufgenommen. Die Software von Softpro erfasst beide Merkmalssätze, speichert sie verschlüsselt und ermöglicht bei Bedarf eine verlässliche Prüfung. Die Prüfroutinen berücksichtigen jeweils auch die natürlichen Schwankungen in den Ausprägungen der Unterschrift von ein und demselben Unterzeichner. Der Unterschrift selbst wird im Gegensatz zu anderen Authentifizierungs-Merkmalen eine besondere Bedeutung zugemessen. Sie ist nicht nur ein personengebundenes Merkmal (wie auch das Fingerbild oder die Gesichtsstrukturen) sondern erfordert aktive Handlung. Werden auch die unsichtbaren Merkmale des Schreibdrucks und der Geschwindigkeit analysiert, fallen Fälschungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf.
Das SignPad ist ein Bestseller
Obwohl erst Ende 2007 auf dem deutschsprachigen Markt eingeführt, wurde das Gerät bereits in 2007 auf Anhieb das meistverkaufte Unterschriften-Tablett in der Sparkassen-Finanzgruppe. Das Interesse an dem sowohl schicken wie auch robusten Gerät ist riesig. Begeistert zeigen sich die Anwender von der Möglichkeit dynamisch erzeugte Hintergrundbilder einzubauen - beispielsweise individuell gestaltete Auszahlungsbelege - mit Anzeige des Kontoinhabers und weiterer individueller Daten. Ralph Maute, Produktmanager bei Softpro: "Gelobt wird von unseren Kunden beispielsweise vielfach die Schärfe der Textdarstellung. Diese spielt insbesondere bei sensiblen Themen wie Vertrag, Zahlungsverkehr und Lastschrift eine wichtige Rolle. Nur so hat ein Unterzeichner auch beim Unterschreiben ein gutes Gefühl, weil er den Zweck seiner Unterschrift vor Augen hat. Wir freuen uns, dass sich die zwei Jahre intensiver Entwicklung offensichtlich auszahlen. Unsere Kunden überzeugt die Summe der Details und last, but not least das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis. Es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass bei den PenPads die billige Geräte nur kurzfristig Freude bereiten."
Ende der bisherigen Kompromisslösungen
Bisher waren viele Institute zurückhaltend, da sie von den bisher angebotenen Geräten zur Digitalisierung von Unterschriften nicht wirklich überzeugt waren und teilweise bereits überlegten ihre diesbezüglichen Projekte wieder einzustellen und die PenPads zurückzugeben, die nicht die Erwartungen erfüllten. Mit dem SignPad eSignio hat sich dies grundlegend geändert: Die elektronische Unterschrift im Rahmen von Modell P in der Sparkassen-Finanzgruppe basiert auf den eng verzahnten Produkten Adobe LiveCycle und SignDoc für Adobe Reader von Softpro sowie dem SignPad eSignio das optimiertes Erfassungsgerät. Diese Produkte wurden bestens aufeinander abgestimmt und von den Rechenzentren der Sparkassen sowie den Pilot-Sparkassen auf Herz und Nieren geprüft. Die Finanz Informatik teilte ihren Kunden die Unterstützung und Freigabe des SignPad in der Anlage 6.5.5. des Organisationsrundschreiben 213/2008 mit. Das Software-Installations-Paket, aus dem die Sparkassen die entsprechenden Anwendungen installieren können (intern SMS-Paket genannt) trägt die Bezeichnung "K_20_DMS_PenPad_Soft_1.4".













