(openPR) „Das Café Rabien mitten in Preußen”
In der kaiserlich-königlichen Residenzstadt Potsdam eröffnet Ernst Rabien ein Café, erhält den Titel eines königlichen Hofconditors und bewirtet Prinzen, Gardeoffiziere, Einheimische und Touristen. Die Tochter des Kaisers, der Kronprinz, August Bebel, später Kurt Tucholsky gehören ebenso zu den Gästen wie die Filmstars aus den nahegelegenen Studios in Babelsberg.
Das Haus Rabien spiegelt den Glanz der Stadt während der Zeit Kaisers Wilhelm II. wider, erlebt den Niedergang, den 1. Weltkrieg, die Weimarer Republik, die braune Diktatur. Eine Fortführung des Geschäftes unter sozialistischen Bedingungen scheitert; dem Ende in Potsdam folgt der Neuanfang im Westen Berlins. Der Autor stellt die Chronik des Café Rabiens in den Zusammenhang zeitgeschichtlicher Ereignisse. Er lässt dabei Geist und Atmosphäre der verschiedenen Epochen lebendig werden - dies im Wechselspiel mit den Schicksalen in der Familie Rabien.
Zahlreiche Fotografien dokumentieren die bewegende Historie des Cafés.
WOLBERN Verlag, Berlin/Potsdam November 2008, 152 Seiten, Hardcover, gebunden, ISBN 978-3-9811128-0-1, 19,80 €












