(openPR) Ab sofort können sich Solo-Künstler/innen, Bands, DJs und Produzent/innen für den CSD Motto-Song bewerben.
Motto-Songs zum jährlich wechselnden Leitthema des Christopher Street Days (CSD) in Stuttgart haben bereits eine lange Tradition. Schon mehrmals begeisterten eingängige oder auch nachdenkliche Songs ein breites Publikum zum schwul-lesbischen Feiertag. Im Frühjahr 2009 soll nun in einem großen Contest der Song für die kommende CSD Saison gefunden werden. Die Qual der Wahl den besten Song auszuwählen, werden sich dabei eine prominent besetzte Fachjury sowie das Publikum im Rahmen eines öffentlichen Wahl-Events teilen. Dabei liegt dem Contest ein ausgefeilter Bewerbungs- und Auswahlprozess zu Grunde:
• Bewerbungsbeginn: Anfang November 2008
• Workshop zum CSD Motto: Mitte Dezember 2008
• Bekanntgabe der Fachjury: Anfang Januar 2009
• Ende der Bewerbungsfrist: 01. Februar 2009
• Öffentlicher Song-Contest/Wahl-Event: Mitte März 2009
Musikalische Vielfalt ist gefragt
Der Motto-Song soll sich aktiv mit dem Leitthema des CSD Stuttgart auseinandersetzen, wobei sich 2009 alles um „Mut“ im weitesten Sinne drehen wird. Die Musikrichtung ist hierbei unbedeutend. „Wir freuen uns auf möglichst unterschiedliche Einreichungen aus allen Musikstilen – sei es Rock, Pop, Dance oder etwas ganz anderes“, so CSD Vorstand und Gesamtleiter Christoph Michl. Je vielfältiger desto besser lautet das Credo. Auch sollen sich mit dem CSD Contest nicht nur schwul-lesbische Künstler/innen angesprochen fühlen.
Aufgrund der ehrenamtlichen Organisationsstruktur des CSD Stuttgart stehen leider keine großen Preisgelder zur Verfügung. „Dafür versuchen wir, die Mühe der Bewerber/innen durch möglichst viel Öffentlichkeit und Promotion zu kompensieren“, wie Christoph Michl verspricht. Neben nachhaltiger Pressearbeit rund um den Contest, die Teilnehmer/innen und natürlich den Gewinner-Song, winken jede Menge professioneller Auftritte: Beispielsweise auf diversen CSD Warm-up Partys, auf der Frühlingsausgabe der schwul-lesbischen Volksfestparty Gaydelight, beim offiziellen Empfang im Stuttgarter Rathaus, der großen Eröffnungsgala sowie auf der Hocketse, dem Benefizstraßenfest der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. Der Song wird natürlich auch in die gesamte Kommunikation des CSD Stuttgart 2009 eingebunden – sei es beispielsweise online auf www.csd-stuttgart.de oder im gedruckten Programmheft.
Dass sich das Mitmachen in jedem Fall lohnt beweist die Gewinnerin aus der vergangenen CSD Saison. Olivia Grün, die allerorten mit ihrer musikalischen Version des 2008er Mottos „Ich glaube…“ überzeugte, zieht ein positives Fazit zu ihrer Teilnahme: „Das starke öffentliche Interesse hat mich sehr gefreut. Die Reaktionen der Leute waren überwältigend. Sogar nach Autogrammen wurde gefragt. Außerdem bin ich vor Kurzem beim blu Szenepreis für den Song des Jahres vorgeschlagen worden.“
Mitmachen ist ganz einfach
Interessierte Musikbegeisterte können sich ab sofort, jedoch bis spätestens 01. Februar 2009, über die CSD Website unter www.csd-stuttgart.de/song, via E-Mail
oder auf dem Postweg (IG CSD Stuttgart e.V., Weißenburgstr. 28a, 70180 Stuttgart) formlos bewerben. Ein kurzer Werdegang sowie die eine oder andere Kostprobe der Musikrichtung sind natürlich gern gesehen. Nach Eingang der Bewerbung erhalten die Künstler/innen umfassende Informationen zum Motto des CSD Stuttgart 2009. Mitte Dezember lädt das ehrenamtliche CSD Team dann zum Motto-Workshop, in welchem das Leitthema und alle Hintergründe dazu ausführlich erläutert werden.
Für den Motto-Song-Contest hat sich der CSD Stuttgart tatkräftige Unterstützung gesichert. So werden beispielsweise das Stuttgarter PopBüro (www.popbuero.de) und der Radiosender bigFM (www.bigfm.de) zur Teilnahme aufrufen und die Musikszene der Region einbinden. Aber auch Musikhochschulen in ganz Baden-Württemberg werden über den Contest informiert und haben Ihre Hilfe zugesichert.
„Mit dem erweiterten Konzept zum CSD Song 2009 wollen wir eine erneute Ergänzung zum CSD Stuttgart bieten“, wie Christoph Michl zusammenfasst. „Gleichzeitig fördern wir eine musikalische Auseinandersetzung mit unsere politischen Anliegen sowie dem nächstjährigen Motto – und das auf eine charmante und äußerst emotionale Weise. Wir sind auf die Bewerbungen gespannt und freuen uns über jede einzelne Einreichung.“













