(openPR) In Open-Innovation-Prozessen übernehmen die Kunden eines Unternehmens eine neue und zumeist ungewöhnliche Rolle. In einer modernen Form der Arbeitsteilung liefern sie dem Hersteller nicht nur Anregungen und Ideen für Produkte sondern wirken auch unmittelbar bei deren Entwicklung, Gestaltung und Fertigung mit. Damit Unternehmen die Vorteile von Open Innovation nutzen können, entwickeln und installieren die Consultants der Stuttgarter Tatomir Hahn Gruppe die erforderlichen Prozesse.
Im klassischen Innovationsmanagement wird das im Unternehmen vorhandene Know-how ermittelt, analysiert und in der Wissensbilanz erfasst, über gezieltes Wissensmanagement weiterentwickelt sowie allen Mitarbeitern und Führungskräften zugänglich gemacht.
Open Innovation bedeutet, diesen Innovationsprozess bewusst für die Außenwelt des Unternehmens zu öffnen. Mit anderen Worten: "Wissen und Ideen externer Akteure wie Institute, Experten und ausgewählte Kunden werden direkt genutzt, um das eigene Innovationspotenzial zu erweitern", betont Michael Tatomir, Geschäftsführer der Tatomir Hahn Gruppe.
Die Einrichtung von Open-Innovation-Prozessen geht meist etappenweise vor sich. Im ersten Schritt werden lediglich Verbesserungsvorschläge des Kunden abgefragt. Später liefert der Kunde bereits konkrete Produktideen. Ziel ist es jedoch, den Kunden von Beginn an aktiv in den Innovationsprozess einzubinden und ihn im Gegenzug am Nutzen teilhaben zu lassen.
"Hierfür entwickeln und installieren wir in den Unternehmen die erforderlichen Prozesse und Abläufe, Regelwerke und Instrumente", erklärt Michael Tatomir die Vorgehensweise seiner Consultants.
Dabei ist die Einrichtung des Open-Innovation-Prozesses durchaus mit großen Herausforderungen verbunden. Wegen der notwendigen Veränderungen entstehen nicht selten Blockaden oder Widerstände im Unternehmen.
Doch neben der Erschließung neuer Potenziale und der daraus resultierenden Ausweitung der Wissensbasis ergeben sich durch diesen eher unkonventionellen Prozess zahlreiche Vorteile.
So lassen sich über Open-Innovation-Prozesse der administrative Aufwand, die Durchlauf- und Entwicklungszeiten und somit die unternehmensinternen Kosten reduzieren. Die Fehlerquote sinkt und Produkte können deutlich schneller auf den Markt gebracht werden. Durch die Mitwirkung der Kunden steigt zugleich die Wahrscheinlichkeit eines Markterfolges.
"Auch eine höhere Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter konnten wir beobachten", beschreibt Michael Tatomir seine Erfahrungen mit Open Innovation. Zudem beweist Open Innovation eine ausgesprochen innovative Unternehmenskultur.
Ein Nutzen entsteht selbst dann, wenn Innovationen wie Patente oder Gebrauchsmustern nicht selbst eingesetzt werden. Über die Lizenzvergabe an Unternehmen in anderen Geschäftsfeldern werden zusätzliche Umsätze generiert.



