(openPR) Hamburg, 5. November 2008 – Die durchschnittliche Höhe einer Forderung liegt in Deutschland bei rund 2400 Euro und variiert zwischen den Regionen stark. Eine regionale Auswertung der EOS Gruppe unter 4,5 Millionen Privatschuldnern mit über 11 Milliarden Euro Gesamtschuld zeigt ein Ost-West-Gefälle bei der Höhe der Schulden.
In Sachsen und den Großräumen um Halle und Gera (PLZ 0) beträgt die Höhe einer durchschnittlichen Forderung rund 1500 Euro, im restlichen Thüringen und dem Norden Bayerns (PLZ 8 und 9) rund 2000 Euro. Baden-Württemberg sowie die Mitte des Landes liegen mit 2200 beziehungsweise 2400 Euro durchschnittlicher Forderung unter dem Bundesschnitt.
Mit im Schnitt rund 3000 Euro sind die Forderungen im Norden sowie im Saarland und den Metropolregionen Rhein-Neckar und Rhein-Main (PLZ 2 und 6) am höchsten. Hat ein Bürger hier Schulden, so sind diese durchschnittlich doppelt so hoch wie etwa in Sachsen.
Die Bewohner Sachsens und Mecklenburg-Vorpommerns (PLZ 0 und 1) zahlen zudem durchschnittlich gut ein Fünftel niedrigere Tilgungsbeträge als Schuldner in Bayern und Baden-Württemberg (PLZ 7 und 8). „Im Westen Deutschlands ist der Verdienst höher, und die Arbeitslosenquote niedriger als im Osten“, erläutert Klaus Engberding, als Geschäftsführer der EOS Gruppe verantwortlich für den Bereich Deutschland, mögliche Ursachen für die Abweichungen.
Deutlich weniger Schuldner in Süddeutschland
In Süddeutschland gibt es weniger Schuldner als im Norden. Insgesamt haben im Norden Deutschlands (PLZ 1-6) mit 6,11 Prozent mehr Menschen Schulden als im Süden (4,75 Prozent). Mit Abstand am meisten Menschen sind in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern (PLZ 1) verschuldet. 7,3 Prozent der Einwohner haben hier überfällige Rechnungen. In Bayern, Baden-Württemberg und Westthüringen leben hingegen mit 4,1 bis 4,8 Prozent anteilig am wenigsten Schuldner.









