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West-Ost-Institut Berlin trauert um Europaforscher Nikolai Schmelew

08.01.201408:29 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: West-Ost-Institut Berlin trauert um Europaforscher Nikolai Schmelew
Prof. Dr. Nikolaj Schmelew in Berlin
Prof. Dr. Nikolaj Schmelew in Berlin

(openPR) Das West-Ost-Institut Berlin trauert um den berühmten russischen Wirtschaftswissenschaftler, Politiker und Schriftsteller Professor Nikolaj Schmelew. Er war Direktor des Europainstituts und Ordentliches Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften. Er verstarb in Moskau am Januar im Alter von 77 Jahren.
Die Publikationen Schmelews sind der Wissenschaft gut bekannt. Besondere Bedeutung hatte sein Artikel „Avancen und Schulden“ (1987) in der sowjetischen Zeitschrift „Nowij mir“, in dem er als erster hochrangiger sowjetischer Wirtschaftswissenschaftler die Sowjetunion scharf kritisiert und damit eine offene politische Diskussionen und eine Perestroika gefordert hatte.
Nikolaj Schmelew hatte ein interessantes und bedeutendes Leben im Mittelpunkt der sowjetischen und dann der russischen Politik. In der ersten Ehe wurde er zum Schwiegersohn von Nikita Chruschtschow, was ihm später einige Probleme einbrachte. Die letzten Jahre war Schmelew freundschaftlich eng mit Michail Gorbatschow verbunden.
Seit vielen Jahren unterstützte Prof. Dr. Nikolaj Schmelew die wissenschaftliche und analytische Tätigkeit des West-Ost-Instituts in Berlin. In der vom Institut herausgegebenen Zeitschrift „West-Ost-Report“ veröffentlichte er einen Beitrag zum Thema „Imperativen der staatlichen Beteiligung an der Modernisierung der russischer Wirtschaft“. Er rezensierte zudem die im Institut erschienenen Bücher und Publikationen. Er kannte Deutschland gut. Bei seinen letzten zahlreichen Reisen nach Berlin stand er bei offiziellen und privaten Treffen dem Institut mit Rat und Tat zur Seite. Wir behalten ihn in dankbarer und ehrender Erinnerung.

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