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X-ident Technologie führt Sehbehinderte und Blinde

04.11.200812:51 UhrLogistik & Transport
Bild: X-ident Technologie führt Sehbehinderte und Blinde

(openPR) RFID-Etiketten von X-ident technology sind Bestandteil eines neuen, vielleicht bahnbrechenden Projekts in der Schweiz, das mit Hilfe von RFID die Mobilität und Autonomie von sehbehinderten und blinden Menschen erhöht. Dabei werden für eine Busreise benötigte Informationen wie Haltestelle, Busnummer, Richtung, Zielstation, die bisher nur auf optischem Wege zu erschließen waren, akustisch verfügbar gemacht. Dies geschieht über ein System aus RFID-Transpondern, portablen Sende-/Empfangseinheiten und fest installierten Sende-/Empfangseinheit in Fahrzeugen. Das System befindet sich zurzeit im Testeinsatz bei den Verkehrsbetrieben St. Gallen / Schweiz. X-ident technology hat dafür jüngst mehrere 10.000 kundenspezifische Etiketten geliefert, die als Transpondereinheiten an die Haltestellen angebracht werden.



Für Nicht-Sehbehinderte ist eine Reise per Bus ein ganz einfacher Vorgang: Die richtige Haltestelle aufsuchen, den Fahrplan studieren, Linie sowie Abfahrtszeit heraussuchen, in den richtigen Bus steigen, die Zielhaltestelle abwarten, dem Fahrer ein Zeichen geben und nach erfolgtem Halt aussteigen. Für sehbehinderte und blinde Menschen ist dieser Vorgang eine echte Herausforderung, die man oftmals nur mit Hilfe von Dritten meistern kann. In St. Gallen haben die Verkehrsbetriebe zusammen mit mehreren Blindenvereinen und -verbänden ein Projekt ins Leben gerufen, das alles ändern könnte.

PAVIP Transport heißt das System des Schweizer Ingenieurbüros Bones AG, das dort zum Einsatz kommt. Es stellt bislang nur optische Informationen entlang der Busreise in akustischer Form zu Verfügung und macht Sehbehinderte und Blinde unabhängig von anderen Menschen. PAVIP steht für «Personal Assistant for Visually Impaired People».

PAVIP Transport
Die Idee ist genial. Mittels einem System aus RFID-Transpondern an den Haltestellen, portablen Multifunktionsgeräten bei den Anwendern und fest installierten Sende-/Empfangseinheiten in den Fahrzeugen wird ein Netz aus miteinander kommunizierenden Geräten bereit gestellt, das die Menschen leitet. Basistechnologie ist RFID.
Der Benutzer scannt mit dem Multifunktionsgerät(„Milestone“) einen RFID Transponder an der Haltestelle. Über Sprachausgabe werden Haltestelle, mögliche Busnummern, Fahrtrichtungen und Umgebungsinformationen übermittelt. Dann wählt die Person über Eingabeknöpfe die gewünschte Busnummer aus. Naht ein Bus heran, empfängt Milestone diesen durch Übermittlung von Daten aus einer fest installierten Sende-/Empfangseinheit (PAVIP-Box). Handelt es sich um die gewünschte Linie, vibriert das Handgerät und sagt die Liniennummer und die Fahrtrichtung dieses Busses an. Auf Knopfdruck erhält der Busfahrer über die PAVIP-Box eine Nachricht, dass die sehbehinderte oder blinde Person einsteigen möchte. Während der Fahrt gibt Milestone alle kommenden Haltestellen wieder. Wird die Ziel-Haltestelle angesagt, drückt der Nutzer erneut auf einen Knopf und Milestone sendet den Haltewunsch direkt zur PAVIP-Box, die den Busfahrer informiert.

Für dieses Projekt, das zur Zeit in der Erprobungsphase ist, lieferte X-ident technology speziell angepasste RFID-Etiketten, die als Transpondereinheiten an den Haltestellen fungieren werden.

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