(openPR) Verlustbegrenzung zum Kapitalerhalt – die Kunst, klug zu investieren
Hamburg, den 29.10.2008 - In turbulenten Börsenzeiten stehen Anleger vor der schweren Entscheidung, erhebliche Kursverluste „auszusitzen“ oder die Reißleine zu ziehen und so weitere Verluste zu begrenzen. Die entscheidende Frage jedoch ist: Wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um auszusteigen? Und: Ist es bereits zu spät für einen Ausstieg?
Dass es durchaus Sinn macht, sich in Krisenzeiten rechtzeitig von seinen risikobehafteten Anlagen zu trennen, belegt ein einfaches Rechenbeispiel: Den Einstandskurs erreicht man nach einem 50%-igen Kurseinbruch erst dann wieder, wenn sich der Aktienkurs anschließend verdoppelt, also einen Kursgewinn von 100% „auf das Parkett“ legt. Nach einem Verlust von 60 Prozent sind bereits 150 Prozent Gewinn nötig, im das Einstandsniveau wieder zu erreichen. Statistisch gesehen dauert das Erreichen alter Höchststände nach einer Baisse zähe acht Jahre.
Wie und wann verabschiedet man sich am besten aus strauchelnden Märkten? Die ideale Faustregel gibt es nicht. Meist wird eine Spanne von zehn Prozent unter dem aktuellen Kurs genannt, die etwa für konservative Standardwerte geeignet sein mag. Bei schwankungsfreudigeren Papieren sollte der Kursabstand entsprechend höher gewählt werden, etwa bei 20 Prozent. In jedem Fall ist die Spanne abhängig von der eigenen Risikoeinstufung, der Volatilität der Anlage und der aktuellen Marktverfassung zu wählen.
Spätestens aber nach einem Kursrutsch von 30 Prozent und mehr sollten Verluste mittels eines Stop-Loss-Verkaufs in jedem Fall begrenzt werden, denn anschließend reicht ein Kursanstieg von gut 40 Prozent aus, um den Einstandskurs wieder zu erreichen. Dies stellt eine realistische Größe dar, die auch in einem überschaubaren Zeitraum erreichbar ist.
Dass es auch wesentlich entspannter zugehen kann, beweisen Anlageprodukte, die durch die Beimischung alternativer Investments Verluste begrenzen, Chancen nach oben aber genauso nutzen.
Bestes Beispiel hierfür ist der HV Fonds - Global Endowment Portfolio (WKN A0M7RV) der Hamburger Vermögen. Der vermögensverwaltende Dachfonds setzt auf einen Multi Asset Ansatz, der ergänzend zu traditionellen Anlageklassen wie Aktien-, Renten- und Geldmarktanlagen auch Absolute Return Funds (Hedgefonds), Private Equity Investments oder Investitionen in Real Assets wie Rohstoffe, Wald, Holz, Logistik und den Klimaschutz berücksichtigt.
Neben der Erweiterung der Anlagestruktur bewirkt die Eröffnung dieser neuen Investmentchancen eine Optimierung des Risiko-Ertrags-Profils eines Portfolios. Dieser Effekt wird durch das bewusste Ausnutzen von Korrelationseffekten erzielt, die auf gering bzw. nicht ausgeprägten Abhängigkeiten zwischen den verschiedenen Anlageformen beruhen. Hinzu kommt ein aktives Portfoliomanagement, das die Asset-Allocation dynamisch an die jeweilige Marktsituation anpasst. Die Aktienquote des HV Fonds - Global Endowment Portfolio liegt derzeit bei unter fünf Prozent.
Der Fonds hat sich trotz der Marktturbulenzen hervorragend entwickelt. Mit einem Preis von aktuell 101,39 Euro zählt er zu den wenigen vermögensverwaltenden Dachfonds, die in diesem Jahr mit einer positiven Performance aufwarten können.




