(openPR) Frankfurt am Main, 5. November 2002
Die Deutsche Bank und die State Street Corporation haben verbindliche Verträge über den Verkauf wesentlicher Teile des Geschäftsbereichs Wertpapierdienste der Deutschen Bank an State Street unterzeichnet. Der von State Street gezahlte Kaufpreis beläuft sich auf bis zu 1,5 Mrd Dollar, vorbehaltlich möglicher Anpassungen. Der Preis wird in bar oder in einer Kombination aus Barzahlung und Aktien gezahlt werden.
Die Veräußerung betrifft folgende Bereiche der Deutschen Bank: Global Custody (mit einem verwalteten Vermögen von ungefähr 2,2 Billionen Euro), Global Fund Administration Services (einschließlich Depotbank Services), Wertpapierleihe und Globale Performance Messung (einschließlich WM Company). Hinzu kommt die inländische Wertpapier-Verwahrung und -Abwicklung in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien. Die weltweit insgesamt 3.200 Mitarbeiter werden von State Street übernommen. Das inländische Wertpapierverwahrgeschäft in Kontinentaleuropa, Asien und Lateinamerika wird nicht veräußert.
Die Deutsche Bank wird in ausgewählten Märkten bevorzugter sub-custodian von State Street sein. Der Deutschen Asset Management (DeAM), einschließlich der DWS, einem der führenden Investment Manager Europas, wird State Street, vorbehaltlich aufsichtsrechtlicher Genehmigungen und treuhänderischer Verpflichtungen von Deutsche Asset Management, weltweit Wertpapierdienstleistungen für den größten Teil des verwalteten Vermögens in Europa, Amerika und Asien/Pazifik zur Verfügung stellen. Unter dem langfristigen Vertrag wird State Street Dienstleistungen im Bereich Wertpapierverwahrung, Vermögensverwaltung und globale Wertpapierleihe anbieten, mit der Möglichkeit, das Mandat auf die anderen angeschlossenen Unternehmen der DeAM auszuweiten.
Es wird erwartet, daß die Transaktion, für die noch entsprechende Genehmigungen der zuständigen Aufsichts- und Kartellbehörden erforderlich sind, in den kommenden vier Monaten abgeschlossen wird.
Mit freundlichen Grüssen,



