(openPR) Immer wenn sich schlechte Zeiten am Horizont abzeichnen, wird die Werbetrommel gerührt und Verunsicherung geschürt, was die Menschen zum Kauf von Gold veranlasst. Im Glauben, für Notzeiten ein sicheres Zahlungs- bzw. Tauschmittel zu besitzen. Doch wird hier übersehen, dass man Gold, so wie andere Wertanlagen nie auf seinem Höchststand kaufen sollte. Der Preis für eine Feinunze Gold (ca.31 Gramm) pendelte in den Jahren 1982 bis 2006 zwischen 300 und 450 USD. Ein sicherlich akzeptabler Kaufpreis. Zur Zeit schwankt der Preis zwischen 800 und 900 USD, während er im November 2007 schon die 1000 Dollar-Marke übersprang. Der Zeitpunkt zum Goldkauf ist daher äußerst ungünstig. Nicht jedoch der Zeitpunkt zum Verkauf von Gold. Wer jetzt sehr gut verdient, sind die Händler und Banken, denen die Hysterie geradezu gelegen kommt. Der nächste Punkt ist: Was will man in Notzeiten mit Gold? Gerade in schlechten Zeiten, wie es nach dem ersten und zweiten Weltkrieg der Fall war, bekam man als Gegenwert lediglich einen unbedeutenden Bruchteil des Kaufpreises. Für eine Goldmünze oder eine Goldplombe ein Brot und etwas Fleisch (Berichte meiner Eltern). Das mag in Hungersnöten vor dem Tode retten, zumal, wenn man das Gold zu günstigen Preisen erstanden hatte. Aber als Geldanlage und für Notzeiten Gold teuer einzukaufen ist Irrsinn. Wer so denkt ist immer der Verlierer, im Gegensatz zu den Banken, die jetzt Gold verkaufen und denjenigen, die in Notzeiten Gold ankaufen oder eintauschen. Außerdem bin ich überzeugt, dass derartige Notzeiten nicht so schnell kommen werden und kein Grund zur Hysterie besteht, sehr wohl aber Zeit ist zum Umdenken. Und zwar unter anderem in Bereichen der Lebensmittelproduktion, die viele Politiker am Liebsten im Ausland sähen, dem sinkenden Selbstversorgungsgrad, der unzureichenden Lagerhaltung von Lebensmitteln, der mangelnden Gesundheitsprävention, der zentralen Trinkwasserversorgung, der Senkung von Krankenkassenbeiträgen u.v.a.m.











