(openPR) Junge Unternehmer fordern ergebnisorientierten Bildungsgipfel
Berlin, 16. Oktober 2008. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland kritisieren das politische Tauziehen im Vorfeld des Bildungsgipfels. "Im Moment haben wir bei der Bildung eine klare Aufgabenteilung", sagt Anja Kapfer, Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland. "Die Politik diskutiert Zuständigkeiten, während Unternehmer versuchen, die Defizite bei Jugendlichen auszugleichen." Diese Situation sei nicht länger tragbar.
Die Wirtschaftsjunioren fordern die Politik deshalb auf, endlich gemeinsam an einem Strang zu ziehen. "Gerade für uns als junge Unternehmer ist es zentral, dass Deutschland schnell ein besseres Bildungssystem bekommt", sagt Kapfer. "Eine Umfrage unter unseren Mitgliedern hat gezeigt, dass schon in diesem Jahr nur drei Viertel unserer Unternehmer alle Ausbildungsplätze besetzen konnten, vor allem, weil die Bewerbungen nicht gut genug waren", berichtet Kapfer. Zwar sei die Bereitschaft gerade junger Unternehmer, sich in Schulen zu engagieren, ungebrochen. "Wir sehen aber auch, dass wir immer nur im Einzelfall helfen können und deshalb strukturelle Änderungen brauchen, um die aktuellen Probleme zu lösen."
Die bildungspolitischen Positionen der Wirtschaftsjunioren sowie eine Reihe von kurzen Projektbeschreibungen finden Sie hier: http://www.wjd.de/extern/dl.php?id=2774
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit rund 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).





