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Smart Metering - Chance für den EVU-Mittelstand

16.10.200809:46 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) In einem gemeinsamen Pilotprojekt testen ab Januar 2009 die Versorgungsbetriebe Hann. Münden sowie die Stadtwerke Witzenhausen und Wolfenbüttel den Einstieg in das Smart Metering. Unterstützt wird das Projekt von der Schleupen AG. Getestet werden dabei parallel sowohl unterschiedliche Zählertypen für Strom, Gas und Wasser als auch die Kommunikation der Zählerdaten via Powerline und GSM. „Entscheidend für einen erfolgreichen Betrieb des Smart Metering ist nicht allein die Zählertechnik, sondern dass die Daten an die richtige Stelle übermittelt, ausgewertet sowie die dazugehörigen Prozesse angestoßen werden. Nur auf diese Weise können wir neue Dienstleistungen entwickeln, mit denen wir unsere Kunden auch mittelfristig binden können“, beschreibt Frank Schumacher, Prokurist und technischer Leiter der Versorgungsbetriebe Hann. Münden, das Konzept. Aus diesem Grund haben die drei Energieversorger auch einen Softwarehersteller wie Schleupen federführend in das Projekt eingebunden. „Gerade für mittelständische Energieversorger wie uns ist Smart Metering die große Chance, auch künftig am Markt aktiv zu bleiben. Voraussetzung ist, dass wir die Prozesse frühzeitig beherrschen und entsprechende Alleinstellungsmerkmale entwickeln “, fasst Frank Schumacher, die Motivation für das Projekt zusammen.



Schon ab Januar 2009 sollen in Hann. Münden, Witzenhausen und Wolfenbüttel jeweils 50 intelligente Zähler installiert und in den Testbetrieb genommen werden – nicht nur für Strom, sondern auch für Wasser und Gas. Ziel ist es, darauf baldmöglichst ein breites Angebotsportfolio aufzubauen, das nicht nur auf individualisierten Tarifen basiert. „Intelligente, zeitgetaktete Tarife sind sicher eine Chance, die sich uns hier bietet. Dazu kommt aber auch, dass wir durch die größere Transparenz des Verbrauchs unsere Netze deutlich effizienter steuern können als bisher. Und wir können ganz neue Dienstleistungen entwickeln, die von der Einbruchswarnung im Urlaub bis hin zur intelligenten Steuerung des Verbrauchs der im Haushalt eingesetzten Geräte reichen“, umreißt Frank Schumacher das Spektrum der Möglichkeiten. Für ihn steht fest, dass gerade auch die kleineren Stadtwerke nicht an diesem Thema vorbeikommen werden. „Durch die Liberalisierung des Messwesens sind wir geradezu gezwungen, uns mit dem Smart Metering auseinanderzusetzen. Da dies nicht jedes Unternehmen alleine stemmen kann, bieten sich kooperative Modelle wie unser Pilotprojekt für einen Einstieg geradezu an“.

Auf Seiten der Zähler soll ab Januar ein breites Spektrum von Produkten getestet werden, ebenso, wie unterschiedliche Kommunikationswege bei der Datenübermittlung. „Wenn neue Messdienstleister auf den Markt kommen, die beim Kunden irgend etwas einbauen, müssen wir ohnehin mit unterschiedlichen Technologien zurecht kommen. Deswegen setzen wir an dieser Stelle zunächst nicht auf einzelne Hersteller“, so Frank Schumacher. Anders sieht es für ihn auf Seiten der weiterführenden Softwaresysteme aus. „Die Informationen müssen reibungslos von allen wichtigen Anwendungen verarbeitet werden können - sei es von der Energielogistik, der Vertragsabrechnung oder im Kundenmanagement“, so Schumacher. Dies wird in diesem Pilotprojekt von der Schleupen AG sichergestellt, die die Integration der Informationsflüsse sicherstellt und ihre Software-Werkzeuge für das Thema Smart Metering entsprechend ausbaut. Das Projektmanagement hat die Schleupen-Tochter VISOS übernommen, die seit letztem Jahr ein entsprechendes Beratungsangebot für Smart Metering aufgebaut hat.

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