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Nümbrecht setzt auf Smart Metering

07.06.201111:25 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Smart Metering funktioniert – davon sind die Gemeindewerke Nümbrecht (GWN) überzeugt. So überzeugt, dass der kommunale Energieversorger aus dem Bergischen Land jetzt einen Rollout der intelligenten Zähltechnik im gesamten Versorgungsgebiet startet. Bereits seit 2008 testet die GWN die Smart Metering-Lösungen der EVB Energy Solutions in zwei Pilotprojekten erfolgreich auf Herz und Nieren – die Basis für die jetzige Entscheidung. Die GWN führt nun Smart Metering in drei Phasen ein; bis 2014 sollen alle Haushalte mit digitalen Zählern ausgestattet sein.



Der Grundstein für den Smart Meter-Rollout wurde im April 2008 mit der ersten Starter Box der EVB gelegt: „Wir waren neugierig auf die neue Technik. Mit den vier Echelon-Zählern und dem Datenkonzentrator aus der Starter Box haben wir uns intensiv befasst, um die Funktionsweise der intelligenten Zählertechnologie zu verstehen“, blickt Marion Wallérus, Geschäftsführerin der GWN, zurück. Im Sommer 2008 und 2009 folgten zwei Pilotprojekte, bei denen auch die EVB-Kommunikationslösung Meterus eingesetzt wurde. „Wir haben nicht nur die intelligenten Zähler, sondern die gesamte Smart Metering-Infrastruktur auf Herz und Nieren geprüft“, berichtet die Geschäftsführerin. Mit Erfolg: Beide Pilotprojekte liefen ohne Probleme; bereits im November 2010 haben die Gemeindewerke den Betrieb des Meterus-Servers von der EVB übernommen. Jetzt hat sich das nordrhein-westfälische Energieversorgungsunternehmen (EVU) zu einem flächendeckenden Einsatz von Smart Metering entschlossen. Rund 6.000 Meterus-Stromzähler werden ab Anfang 2012 im Nümbrechter Versorgungsgebiet in Eigenregie installiert. Unterstützt wird der Energieversorger dabei von der EVB, die die neuen Echelon-Zähler liefert und den Rollout begleitet. 2014 sollen alle Haushalte auf die intelligente Zählertechnologie umgestellt sein. Die Verbrauchsdaten und Steuerungsbefehle werden mittels Powerline-Technik (PLC) übertragen.


Prozesseffizienz dank Meterus-System

Positive Effekte erwartet sich die GWN aus der Prozess- und Beschaffungsoptimierung: „Smart Metering ist effektiv, wenn alle Prozesse entlang der Wertschöpfungskette automatisch ablaufen. Das ist unser Ziel“, betont die Leiterin der Gemeindewerke. Voraussetzung hierfür ist eine gut funktionierende Smart Metering-Infrastruktur mit einer universellen Kommunikationslösung im Hintergrund. Hier kommt die Meterus-Middleware der EVB zum Einsatz: Sie vereint verschiedene Messgeräteinfrastrukturen und stellt die Daten und Funktionen anderen Systemanwendungen, wie zum Beispiel Abrechnungs- und CRM-Systemen, gezielt zur Verfügung. Der Vorteil: Das Meterus-System kann nicht nur viele Messpunkte einbinden, sondern erfasst den realen Zählerstand täglich, stündlich oder im 15 Minuten-Takt und stellt diese zu Tages-, Monats- und Jahreswerten zusammen. Damit stehen aktuelle Verbrauchsdaten von hoher Qualität zur Verfügung, die das Meterus-System maßgeschneidert für die jeweiligen Systemanwendungen aufbereitet und an diese automatisch weiterleitet. Herzstück der Meterus-Middleware in der Kommunikation zwischen Messgeräteinfrastruktur und datenverarbeitender Software des EVU ist der Meterus-Server. Für die EVU-Software, aber auch für die Webserver des EVU-Kundenportals, stehen die Werte und Funktionen der jeweiligen Messgeräte an einer standardisierten Schnittstelle bereit. Der Meterus-Server übernimmt die Haltung der Daten, die Archivierung und die Aufbereitung für den Abruf an der Meterus-Schnittstelle. Alle in die Meterus-Kommunikationslösung eingebundenen Messgeräte werden dabei zu einem „virtuellen Zähler“ vereinheitlicht. Dadurch wird die Messgeräteinfrastruktur von den Prozessbackends unabhängig. Der Datenaustausch an der Schnittstelle erfolgt über XML-Befehle. Geschützt wird der Zugriff auf Daten und Funktionen über ein regelbasiertes Rechtesystem. So erhalten Systeme und Mitarbeiter von EVU und Netzbetreibern nur Zugang zu Informationen, die sie für die Bewältigung ihrer Aufgaben benötigen.

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