(openPR) Immer mehr landwirtschaftliche Erzeuger setzen auf den internationalen Referenzstandard
Köln, 15. Oktober 2008 -- In Köln findet vom 15. bis 17. Oktober die 9. GLOBALGAP Konferenz statt, an der über 300 Teilnehmer aus mehr als 25 Ländern teilnehmen. Die Veranstaltung zeigt beachtliche Fortschritte in Sachen Gute Agrarpraxis auf.
Der GLOBALGAP Beirat, zusammengsetzt aus Vertretern branchenführender Unternehmen, berichtet über bisher erzielte Erfolge sowie das weltweit steigende Interesse an dem international anerkannten Standard für Gute Agrarpraxis. Beispielsweise erläutern Vertreter aus Kenia, Mexiko, Japan und Chile, wie sie mit der Unterstützung von GLOBALGAP ein eigenes, unabhängiges landwirtschaftliches Kontrollsystem eingeführt haben.
Auch in Europa sind in Folge der EU-Erweiterung erhebliche Fortschritte zu verzeichnen. Staaten wie Polen, Tschechien und Ungarn haben im Vergleich zur GLOBALGAP Konferenz 2006 in Prag große Entwicklungsschritte gemacht.
„GLOBALGAP zählt mittlerweile mehr als 90.000 zertifizierte Erzeuger und Erzeugergruppen in 85 Staaten“, betont der Vorsitzende Nigel Garbutt.
„Besonders bemerkenswert ist der Erfolg bei Kleinbauern. Sie haben die Notwendigkeit von Dokumentationspflichten und Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit zunehmend erkannt. Auf diese Weise bietet sich ihnen zuätzliches Exportpotential. Auf der Konferenz präsentiert GLOBALGAP einige Best Practices zur Zertifizierung von Kleinbauern in der ganzen Welt. Zudem werden Instrumente vorgestellt, die ihnen bei der Erfüllung der Standards helfen.“
„GLOBALGAP hat im Bereich Obst und Gemüse weiterhin die größte Marktbedeutung. Allerdings gewinnt GLOBALGAP in anderen Sektoren wie Aquakultur, landwirtschaftliche Nutztiere und Drusch- und Hackfrüchte stetig an Relevanz, was sich auch in einer steigenden Mitgliederzahl in diesen Bereichen ausdrückt.“
„Ein weiterer Schlüsselfaktor für die weitere Entwicklung von GLOBALGAP ist das starke Interesse des US-Marktes. Nach mehreren Lebensmittelskandalen ermutigt jetzt die amerikanische Lebensmittel- und Gesundheitsbehörde (FDA) Unternehmen, eine bessere Rückverfolgbarkeit für mehr Lebensmittelsicherheit durchzusetzen. Das kanadische Komitee für Gartenbau (Canadian Horticultural Council) verfolgt den gleichen Weg“, erläutert Dr. Kristian Moeller, Geschäftsführer von GLOBALGAP.
Der erste GLOBALGAP-Beitritt eines amerikanischen Händlers, der angesehenen East Coast Gruppe Wegmans, im Jahre 2008 unterstreicht diese Entwicklung. Darüber hinaus hält Jorge A. Hernandez vom US Food Service, ein führender Lieferant auf dem nordamerikanischen Lebensmittelsektor, einen der Hauptvorträge der Konferenz.
„Das Interesse renommierter Marketingverbände und nahmhafter Industrievertreter jenseits des Atlantiks wächst ständig an“, fügt Dr. Kristian Moeller hinzu. „Sie akzeptieren GLOBALGAP zunehmend als tragfähiges internationales Konzept, das in Punkto Lebensmittelsicherheit - ganz wie seine Mitglieder und Produkte - keine Grenzen kennt.“
Für weitere Informationen, wenden Sie sich bitte an das GLOBALGAP Sekretariat.











