(openPR) Der produzierende Mittelstand nutzt verstärkt die Werte seines gebrauchten mobilen Anlagevermögens. Dies geht aus dem Jahresbericht 2007-2008 des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen e. V. (BDL) hervor. Laut Verbandsangaben ist die Anzahl der Verträge im Sale & Lease Back Bereich im vergangenen Jahr um 33 Prozent gestiegen. „Im Vergleich zum klassischen Kredit ist diese bankenunabhängige Finanzierungsform zwar etwas teurer, aber dafür unabhängig von Rating- und Bonitätskriterien“, erklärt Maturus Finance Geschäftsführer Carl von der Goltz.
Durch den Verkauf und das anschließende Leasing können die in vielen Betrieben vorhandenen stillen Reserven gehoben werden. Neben einer verbesserten Liquidität führt dies auch zu einem besseren Rating, wodurch vorher versperrte Finanzierungsmodelle wieder eine Option werden können. „Eine gefächerte Aufstellung der Unternehmensfinanzierung verringert die Abhängigkeit und damit die unternehmerische Verletzbarkeit, wenn sich ein Geldgeber zurückziehen möchte. Alternative Finanzierungsformen werden diesbezüglich immer wichtiger, zumal die in den letzten Jahren verschärften Bonitätsanforderungen an Firmenkunden von den Banken sehr konsequent umgesetzt werden. Diese Entwicklung wird durch die Bankenkrise noch unterstützt, da Liquidität für die Kreditinstitute selbst noch sehr viel wertvoller geworden ist“, so von der Goltz.
Ein weiterer Vorteil der Sale & Lease Back Finanzierung ist, dass die Leasingraten als Betriebsausgaben teilweise steuerlich absetzbar sind. Die Angst vieler Mittelständler mit dem Verkauf der Maschinen Eigenständigkeit zu verlieren, kann von der Goltz entkräften: „Der weitestgehend bonitätsunabhängige Finanzierungsansatz garantiert dem Unternehmer eher seine Eigenständigkeit, da es dem Geldgeber vorrangig um die Werthaltigkeit der anzukaufenden Güter
geht. Eine Einflussnahme auf die Unternehmensführung wird hingegen nicht angestrebt.“










