(openPR) (Trossingen) „Mit konsequenter Kundenorientierung und einer weltweit einzigartigen Unternehmensstrategie mit den drei Säulen Produktion, Verarbeitung und Distribution hat sich die SCHMOLZ+BICKENBACH-Gruppe in wenigen Jahren zu einem der weltweit führenden Anbieter von Komplettlösungen im Bereich Spezialstahl entwickelt.
Auch die Niederlassung in Trossingen hat sich seit ihrer Ansiedlung Anfang der 1960er Jahre in der Steppachstrasse „gemausert“ - davon haben sich Gustav Betzler, Marco Gola, Christian Kratt und Heinz Messner von der Freie Wähle Fraktion Trossingen (http://www.fw-trossingen.de) am neuen Standort überzeugt. Vor wenigen Wochen ist SCHMOLZ+BICKENBACH in die neue Lagerhalle mit Verwaltungsgebäude in die Gottlieb-Daimler-Straße übergesiedelt. Gegenüber Werner Grimm, der seit Januar 2008 Niederlassungsleiter in Trossingen ist und auf 21-jährige Berufserfahrung beim Unternehmen zurückgreifen kann, zeigte sich Fraktionssprecher Heinz Messner hocherfreut, dass „SCHMOLZ+BICKENBACH dem Standort Trossingen treu geblieben ist“. Man habe die Möglichkeit ins Gebiet „Herdenen“ in Villingen zu siedeln gehabt, erklärte Werner Grimm, jedoch sei der Standort Trossingen die optimale Lage direkt in der Mitte zwischen Bodensee, Schwarzwald und Schwäbischer Alb. „Die derzeit rund 800 Kunden der Trossinger Konzernniederlassung sind mittelständisch geprägt mit Schwerpunkt der Drehteileindustrie auf dem Heuberg“, erklärte Grimm.
Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung in Trossingen habe sehr gut funktioniert „wir haben sehr offene Gespräche geführt“ erklärte Grimm auf Nachfrage von Heinz Messner, so dass das neue Gebäude mit rund 5000 Quadratmetern Lagerfläche auf einer Grundstücksgröße von 13000 Quadratmetern innerhalb von sieben Monaten fertiggestellt werden konnte. Hell und freundlich, teilweise mit Blick auf die Schwäbische Alb sind die Büroräume, die ebenso wie die Halle „auf Zuwachs“ gebaut wurden. „Der Architekt ist europaweit für den Konzern tätig, alle Gebäude der Gruppe präsentieren sich in derselben Klinker- Optik“ erklärte Grimm. In Trossingen seien 90 Prozent der Bauleistungen von regionalen Firmen abgedeckt worden. Das ehemalige Betriebsgebäude in der Steppachstraße soll veräußert werden „allerdings konnte bisher noch kein Käufer gefunden werden“, so Grimm weiter.
25 Mitarbeiter sind am Standort Trossingen beschäftigt, davon zwei im Außendienst, eine weitere Außendienststelle befindet sich im Aufbau. Vier Arbeitsplätze sind nach Angaben des Niederlassungsleiters neu geschaffen worden, Ziel sei es weiteres Personal für die Produktion einzustellen. Auch Ausbildungsbetrieb ist der Standort Trossingen nunmehr geworden, zusätzlich finden einige Ausbildungseinheiten in der Betriebszentrale in Düsseldorf statt, was von den Auszubildenden als positiv gewertet wird.
Pilotstandort Trossingen: Entlastung der Straße durch Transport auf der Schiene
Beim Rundgang durch die Lager- und Produktionshalle stellte der Niederlassungsleiter auf Nachfrage von Marco Gola auch den neu eingeschlagenen Weg im Bereich Logistik vor: „Täglich fahren Züge auf der Strecke Duisburg Singen und transportieren unsere Ware, die dann nur noch für die kleinen Strecken auf der Straße transportiert wird. „Trossingen ist für diesen Wechsel von Straße auf Schiene Pilotstandort der SCHMOLZ+BICKENBACH-Gruppe“. Dieser neue Weg für Umwelt und Entlastung der Straßen stieß bei der Freien-Wähler-Fraktion auf Begeisterung.





