(openPR) Angesichts der demografischen Entwicklung und des steigenden Fachkräftebedarfs in Deutschland stehen vor allem mittelständische Unternehmen vor neuen Herausforderungen. Denn mit der zunehmenden Beschäftigung „älterer“ Fachkräfte werden neue Herausforderungen an das strategische Personalmanagement und Personalentwicklung gestellt.
So hat das BMW-Werk in Leipzig beispielsweise mit einer Kampagne gezielt ältere Mitarbeiter rekrutiert und die dort gewonnenen Erfahrungen lassen Rückschlüsse auf die Arbeitswelt und die demografische Entwicklung von morgen zu. Die Belegschaften werden wie die Gesellschaft immer älter. Andere deutsche Großunternehmen richten ihre Personalpolitik und die Arbeitsplatzgestaltung auf den bevorstehenden demografischen Wandel aus. Im Mittelstand allerdings bleiben die systematische Einbeziehung und die Integration „älterer“ Leistungsträger, die nun wieder verstärkt in den Arbeitsprozess einbezogen werden, noch weit hinter den Anstrengungen der Industrie zurück.
Was ist also zu tun? Nur auf jüngere Beschäftigte zu setzen ist ein Fehler, der gravierende personalpolitische Auswirkungen für Unternehmen haben kann. Denn spätestens ab dem Ende dieses Jahres fehlen Nachwuchskräfte aufgrund der demografischen Entwicklung der deutschen Gesellschaft. Bei BMW hat man sogar nachgerechnet: Vor dem rentenfähigen Alter sind es bei BMW lediglich zwischen 0,5 und 1 Prozent der Angestellten, die ausscheiden. Würden dort keine älteren Mitarbeiter beschäftigt, sondern nur junge Arbeitskräfte eingestellt, dann sei deren Verweildauer im Unternehmen überproportional lang. Das Resultat: Bei BMW könnten 25 Jahre lang keine neuen Mitarbeiter mehr eingestellt werden. Die Belegschaft würde gemeinsam altern - und damit immer unflexibler werden.
Unternehmen stehen daher aktuell vor Fragen wie: Wie integriere ich diese lebenserfahrene Gruppe in ein bestehendes, meist jüngeres Team? Was ist zu tun, um die Leistungsfähigkeit der Best Ager zu erhöhen? Stoße ich auf Widerstand im Unternehmen - oder ergeben sich neue Chancen für mein Unternehmen? Dass mit zunehmendem Alter die Leistungsfähigkeit des Gehirns abnimmt, ist eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache.
Beide Aufgaben, die Integration der Best Ager und die Vermeidung einer stabilen - aber auch unflexiblen Belegschaft - erfolgreich zu bewältigen, muss für Unternehmen allerdings kein Dilemma sein. Winfried Neun, geschäftsführender Gesellschafter der Kommunikations- und Managementgesellschaft (K.O.M. GmbH) aus Allensbach am Bodensee und Experte in der Integration von so genannten „Best Agern“ rät dazu, aus dem scheinbaren Dilemma Vorteile zu ziehen. „Profitieren Sie vom umfangreichen Erfahrungswissen der Best Ager und von der schnelleren Informationsverarbeitung bei jüngeren Beschäftigten, in dem Sie beide Talente miteinander kombinieren“.
Die Lösung ist einfach: Durch wissenschaftlich fundierte Trainings sowie Methoden im Bereich der erfolgreichen Integration von „Best Agern“ werden einerseits die älteren Mitarbeiter erfolgreich integriert und andererseits durch Trainings zusammen mit jüngeren Mitarbeitern in einen Teambildungsprozess einbezogen, der für Unternehmen einen messbaren Wertbeitrag liefert. Durch spezielle Trainingsinhalte, die darauf ausgerichtet sind, die Leistungsfähigkeit in der Informationsverarbeitung der „Best Ager“ zu erhöhen und die nach dem Erlernen selbstständig durchgeführt werden können, werden zudem Lebensalter bedingte Nachteile ausgeglichen. Diese Trainings finden als so genannte Tandem-Trainings statt, in denen zwei Trainer sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln psychologisch der Aufgabe einer erfolgreichen Integration und einer verbesserten Informationsverarbeitung der „Best Ager“ widmen.











