(openPR) Noch bis zum 8. November 2008 zeigt die Galerie Degenhartt nach erfolgreichen Einzelausstellungen Arbeiten all ihrer Künstler in der Gemeinschaftsausstellung OOH YEAH!. Hierbei stehen Positionen aus dem gesamten Programm aus abstrakter Malerei, Zeichnung und Plastik sowie Fotografie gleichberechtigt nebeneinander.
Zur Ausstellung wurde ein Konzept gewählt, das auf den ersten Blick einengt. Jeder Künstler sollte neben größeren Formaten auch Serien von Arbeiten in kleinen, bis zu 30 x 30 cm großen Formaten, für die Ausstellung gestalten. Diese werden dicht an dicht in einer wie zufällig wirkenden Zusammenstellung gehängt. Schnell kam eine große Anzahl neuer und noch nicht gezeigter Arbeiten zusammen, die uns vor Augen führten, dass sich Präsenz und individueller Stil in jedem Format entfalten kann. In der hohen Dichte der Präsentation ist zu sehen, wie eng der Zusammenhalt der künstlerischen Positionen unabhängig von Technik oder Material ist: Monochrom Buntes von Susanne Stähli hängt neben schwarzweißen Barytabzügen von Udo Hesse, Frauke Schumanns Fotografien aus der Reihe Volksfest neben Jagdszenen von Hubert Kaltenmark, space drops von Nicole Heinzel neben kleinen Leinwandarbeiten von Gvoon alias Arthur Schmidt und Krieger, die neueste Fotoserie von Fred Hüning, neben sorgfältiger Zeichnung von Katharina Fischborn. Auch neue, kleine Plastiken von Kristina Redeker-Warter sind neben einer Gastklebung aus transparentem Klebeband von Daniel Wenk zu sehen.
Der Name der Ausstellung, OOH YEAH!, ist auch spontaner Ausdruck unserer Freude: dass dies alles, fröhlich und ernst, streng und verspielt, neben- und miteinander geht, wussten wir natürlich bei der Entwicklung des Programms; mit dieser Ausstellung wird es auf engem Raum fassbar und dokumentiert. Gerade das enge Nebeneinander der über einhundertundsiebzig für diese Ausstellung zusammengestellten Arbeiten gibt dem Betrachter Raum für unerwartete Entdeckungen. Mit der Ausstellung geben wir einen Überblick über siebzehn Positionen aus Fotografie und abstrakter Kunst. Wichtig ist uns dabei, dass auch in der Menge durch die Kraft der gezeigten Arbeiten die sensible, beharrliche Arbeitsweise der Künstler, die den Blick auf das Wesentliche hervorhebt, erkennbar bleibt. Über die Serien hinaus sind von allen Künstlern typische Arbeiten zu sehen, die den Anspruch des Galerieprogramms auf Dauerhaftigkeit eindrucksvoll bestätigen.
Die Ausstellung ist parallel zum Kunstherbst und bis Anfang November, nach den Berliner Messen, geöffnet. Während der Ausstellung ist die Galerie mit einer Auswahl von sechs Künstlern auf der BERLINER LISTE vertreten. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Arbeiten der Ausstellung sowie weiteren typischen Arbeiten der Künstler.













