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Fünf tibetische Mönche des Ramoche Tempels seit April verschwunden

30.09.200822:36 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Fünf tibetische Mönche des Ramoche Tempels seit April verschwunden
Der verschwundene Mönch Sonam Rabgay
Der verschwundene Mönch Sonam Rabgay

(openPR) Wie das Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD), tchrd.org, gestern mitteilite, sind fünf tibetische Mönche des Ramoche Tempels seit April verschwunden.

Seit dem Überfall der chinesischen Sicherheitskräfte auf den Ramoche Tempel in Lhasa als Reaktion auf die Proteste vom März fehlen immer noch fünf seiner Mönche. Der Verbleib des Managers und Schatzmeisters des Klosters, Sonam Rabgyal, und vier weiterer Mönche bleibt im Dunkeln. Sie wurden während einer mitternächtlichen Razzia in dem Wohnbereich der Mönche am 7. April 2008 festgenommen.

Der 39jährige Sonam Rabgyal, der aus dem Bezirk Markham, Präfektur Chamdo, TAR, stammt, Damdul, Rabgyal und zwei andere Mönche des Ramoche Tempels wurden von den Behörden verdächtigt, mit dem Dalai Lama zu sympathisieren. Es heißt, daß sie während des jährlichen Großen Gebetsfestes (Monlam Chenmo) am 14. Februar eine Gebetszeremonie für sein langes Leben durchgeführt und die Listen mit den Gebetsbitten der Gläubigen (tib. kyabtho) laut vorgelesen hätten, auf denen auch Wünsche für ein langes Leben des Dalai Lama und für eine baldige Lösung der Tibet-Frage standen.
Quellen zufolge wurden sie tagelang von dem in dem Tempel stationierten und für die „patriotische Erziehung“ zuständigen „Arbeitsteam“ verhört, dem ihre Handlungen bekannt waren.

Am 7. April 2008 wurden etwa 70 Mönche des Ramoche Tempels von Kräften des PSB und der PAP bei einem nächtlichen Überfall auf ihre Wohnquartiere festgenommen. Die meisten von ihnen wurden nach einigen Tagen intensiver Befragung wieder freigelassen, doch der Verbleib und das Schicksal der fünf genannten Mönche sind immer noch unbekannt.

Wie das TCHRD erfuhr, waren nach dem Überfall einige religiöse Statuen aus Gold und Silber verschwunden. „Die Mönche der großen Klöster unterliegen seit den Protesten von März immer noch schweren Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit.“ Auch heute noch sind die Hauptklöster um Lhasa praktisch abgeriegelt, obwohl sie offiziell für den Tourismus und Pilgerbesuche als wieder geöffnet erklärt wurden.

Der Ramoche Tempel beherbergte 115 Mönche – das ist die von den Behörden vorgeschriebene Obergrenze.

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