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Heizöl - Nervöser Markt unter starken Schwankungen

30.09.200816:38 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Heizöl - Nervöser Markt unter starken Schwankungen
Entwicklung des Preis für Heizöl EL Standard bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter (in Euro pro 100 Liter) inkl. gesetzlicher MwSt. im Bundesdurchschnitt
Entwicklung des Preis für Heizöl EL Standard bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter (in Euro pro 100 Liter) inkl. gesetzlicher MwSt. im Bundesdurchschnitt

(openPR) LEIPZIG (Ceto). –Nach tagelangen Verhandlungen scheiterte das 700 Milliarden Dollar schwere Rettungspaket für die US-Finanzbranche am Montagabend im Repräsentantenhaus. Direkt im Anschluss brachen die Ölnotierungen stark ein und setzen ihren Sturzflug bis auf rund 94 Dollar pro Barrel am Vormittag fort. Erst dann fingen sich die Ölnotierungen wieder und konnten einen Teil der Verluste wett machen, lagen aber zum Redaktionsschluss noch deutlich unter der 100 Dollarmarke. Der Handel reagierte heute also mit starken Schwankungen, wobei nach wie vor die Kreditmarktkrise und die mit ihr verbundenen Währungsschwankungen sowie Nachfrageängste im Mittelpunkt standen.

Nach dem drastischen Absturz der Rohölnotierungen gaben heute auch die Heizölpreise mit einem großen Sprung nach. Damit setzt sich der Abwärtstrend nach einer zehntägigen Pause auch heute weiter fort und nahm noch einmal kräftig an Fahrt auf. Im Vergleich zum Vortag gab der Durchschnittspreis für eine 3000 Literpartie um rund 2,56 Euro pro 100 Liter nach. Damit liegen die Bezugskosten für Heizöl EL nur noch knapp über der Marke von 83 Euro pro 100 Liter und entfernen sich weiter vom Jahreshoch Mitte Juli. Nach wie vor ist aufgrund des vergleichsweise günstigen Preisniveaus und den mildern Temperaturen mancherorts mit längeren Lieferfristen zu rechnen.

Die Entwicklung der heimischen Heizöl-Endverbraucherpreise in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten.

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