(openPR) Im September nahm die Espan-Klinik in Hattingen (NRW) am jährlich stattfindenden „Symposium Lunge“ teil. Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Motto „COPD (chronisch obstruktive Bronchitis) und Lungenemphysem (Lungenüberblähung) – Leben mit der Krankheit – Was kann man tun?“
Mit rund 1700 Besuchern, das waren etwa 4oo mehr als im vergangenen Jahr, hat sich das Symposium Lunge zur größten Patientenveranstaltung im Bereich der Atemwegserkrankungen entwickelt. Veranstalter sind die 3 Patientenorganisationen COPD-Deitschland e.V., Patientenliga Atemwegserkrankungen und Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD Deutschland.
Das Symposium stand unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Teschler, dem Vorsitzendenden der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) und Chefarzt der Abteilung Pneumologie an der Ruhrland-Klinik in Essen.
Herr Professor Teschler machte mit seinen einführenden Worten deutlich, welche Bedeutung der umfassenden Behandlung einer COPD zukommt. Nach einer Studie der WHO (Weltgesundheitsorganisation) wird im Jahre 2020 die COPD die vierthäufigste Todesursache weltweit sein. Vor allem fehle eine entsprechende Frühdiagnose, bemängelte er. Eine wichtige Funktion die Aufmerksamkeit auf diese Erkrankung zu lenken kommt dabei den Selbsthilfegruppen zu.
Diese können Anlaufstelle für Betroffene sein und zu einem intensiven Erfahrungsaustausch über den Umgang mit der Erkrankung beitragen. Diese Grundüberzeugung hat auch Jens Lingemann von der Selbsthilfegruppe COPD-Lungenemphysem / Mailingliste dazu veranlasst das Symposium Lunge 2007 ins Leben zu rufen. Wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Patientenorganisationen ist macht auch Hans Dirmeier , Gründer und Ehrenvorsitzender der Deutschen Selbsthilfegruppe Sauerstoff-Langzeit-Therapie (LOT) e.V. aus Bad Reichenhall in seinem Grußwort deutlich.
In den Vorträgen ging es unter anderem um die Früherkennung von COPD, die Behandlungsmöglichkeiten z.B. mit Kortison und um ambulant/stationäre Rehabilitation.
Die Notwendigkeit der medizinisch/fachlichen Betreuung durch eine Lungenfacharzt sowohl im ambulanten Bereich als auch währen der stationären Rehabilitation wurde deutlich gemacht. Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse fordern ein zunehmendes Angebot von Lungensportgruppen in ganz Deutschland. Mit aktuell ca. 650 Gruppen herrscht hier ein deutlicher Nachholbedarf.
Eine ausführliche Darstellung der Symposiumsthemen findet sich auf der Homepage der Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD (www.lungenemphysem-copd.de im öffentliche Bereich).
Im Rahmen der begleitenden Industrieausstellung konnte die Espan-Klinik, Rehabilitationsfachklinik für Atemwegserkrankungen, den Betroffenen ihr umfassendes Leistungsspektrum darlegen. Der Geschäftsführer der Klinik, Heiko Biedehorn, wurde dabei fachlich unterstützt vom Chefarzt der Espan-Klinik, Herrn Michael Schnölzer und der Therapieleiterin, Frau Michaela Frisch. Vor allem die Wege zur stationären Rehabilitation und die Möglichkeiten zur Teilnahem am Lungensport standen im Zentrum der vielen Fragen, die die Mitarbeiter der Espan-Klinik zu beantworten hatten.
Welche Bedeutung auch die Selbsthilfegruppen einer fachlichen Unterstützung beimessen wurde am Rande des Symposiums deutlich, als neben dem Chefarzt Herrn Michael Schnölzer nun auch Frau Michaela Frisch in den medizinisch-wissenschaftlichen Beirat der Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD aufgenommen wurde.










