(openPR) Im Rahmen einer Feierstunde im Frankfurter Presseclub hat die Sparda-Bank Hessen zusammen mit dem DJV, Landesverband Hessen, am 29. September 2008 zum dritten Mal den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Hessischen Journalistenpreis verliehen.
Gewinner ist Jörg Stephan Carl, Politikredakteur der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen, der die hochkarätig besetzte Jury für seinen Artikel „Vom Mähren und Mehren“ überzeugte. Die Jury lobte Carls witzige Art die wichtigsten Urteile und Vorurteile über Hessen und seine Bewohner darzustellen und würdigte den Artikel als „ein liebevolles Landes-Porträt voller Informationen und nicht immer ganz ernst gemeinter Hintergründe“.
Für den Wettbewerb hatte die regional verwurzelte Sparda-Bank Print-, Rundfunk- und TV-Beiträge über das Tourismusland Hessen gesucht. Mehr als 60 Beiträge wurden eingereicht. Mit dem Preis zeichnete die Genossenschaftsbank Redakteure aus, die sich mit dem Land Hessen, den Geschehnissen und Menschen in diesem Bundesland beschäftigen und damit zur Identitätsstärkung beitragen.
In diesem Jahr zeichnete die Sparda-Bank Hessen neben dem 1. Preisträger noch vier weitere Redakteure aus. In der Kategorie „Print“ ging der zweite Preis an Jan Grossarth, Volontär bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er überzeugte die Jury mit einem Beitrag „Das ist Freiheit“, einer Gegenüberstellung zweier Camping-Kulturen, die er mit „gekonntem Spott und prägnant-farbiger Schreibweise“ darstellte. Den dritten Preis bekam Thomas Klein, ebenfalls Frankfurter Allgemeine Zeitung, für seinen Artikel „Schaurig ist das falsche Wort“. Darin stellt der Autor mit schönen Metaphern das Spektrum der Urteile und Meinungen dar, mit denen Menschen dem Nationalpark Kellerwald-Edersee begegnen. Neben den Siegerartikel fand der Artikel „Wellness auf hessisch“ von Regine Seipel, erschienen in der Frankfurter Rundschau, lobende Erwähnung.
In der Kategorie „Hörfunk“ wurde die Serie „Die große Apfelweinshow“ von Tobias Lübben vom Hessischen Rundfunk prämiert. In der Begründung der Jury heißt es: „In so witziger wie radiophoner Weise berichten die Beiträge über eine Marketing-Kampagne zum hessischen Nationalgetränk. Mit elegant vorgetragener Kritik deckt er Schwächen der Kampagne auf – ohne dabei Wasser in den Apfelwein zu kippen.“
Barbara Petermann ist die Siegerin in der Kategorie „Fernsehen“ für „Das Klostercafé“. Sie verstand es, laut Jury, die besondere Atmosphäre des Klostergartens in Seligenstadt einzufangen und mit einem bedeutenden, sozialen Projekt zu verbinden: Ohne moralisches Pathos, aber sehr einfühlsam und informativ berichtet sie über die behinderten Servicekräfte des Klostercafés.
Dass eine Bank einen Journalistenpreis verleiht, ist auf den ersten Blick ungewöhnlich. Die Sparda-Bank Hessen aber ist eine regional verwurzelte Genossenschaftsbank mit einer langen Tradition und Geschichte in Hessen. Deswegen steht die Sparda-Bank Hessen nicht nur für Finanzkompetenz, sondern auch für Hessenkompetenz. Mit mehr als 1,2 Millionen Euro fördert sie zum Beispiel jährlich aus den Mitteln ihres Gewinn-Sparvereins gemeinnützige Engagements in Hessen. Und mit dem Hessischen Journalistenpreis würdigt sie die Arbeit von Journalisten, die sich mit dem Bundesland beschäftigen. Für diese und viele andere Engagements und ihre vorbildliche Unternehmenskultur wurde die Sparda-Bank vor wenigen Tagen mit dem „victor 2008“ in der Kategorie „Kultur“ geehrt. „victor“ zeichnet jährlich die besten Banken in Deutschland und Österreich aus.
Erfahrene Jury
Zur siebenköpfigen Jury des Hessischen Journalistenpreises gehören Hans-Ulrich Heuser (Vorsitzender des Deutschen Journalistenverbands Landesverband Hessen e. V.), Ulrich Kienzle (Journalist und ZDF-Moderator), Hilmar Börsing (Vorsitzender des Presseclubs Wiesbaden und Chefredakteur des Wiesbadener Kurier a. D.), Dr. Hans-Werner Conrad (Programmdirektor Fernsehen des Hessischen Rund¬funks a. D.), Dieter Eckart (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung a. D.) sowie Peter Hoffmann (Abteilungsdirektor Unter¬nehmens¬¬kommunikation der Sparda-Bank Hessen). Den Vorsitz führt Prof. Dr. Heiner Boehncke, Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissen¬schaft an der Universität Frankfurt.












