(openPR) Elia Erhart war im ADAC Volkswagen Polo Cup auf dem Sachsenring weiter gut in Form, beendete den neunten Wertungslauf allerdings nur als Achter. Im Gesamtklassement belegt der 20-jährige Röttenbacher nun Platz sechs.
Auf dem sächsischen Traditionskurs nahe Chemnitz fuhr Elia Erhart in seinem roten Renn-Polo wieder ein starkes Rennen. Dabei hatte der fränkische Nachwuchsrennfahrer die anspruchsvolle Berg- und Talbahn sowohl bei nassen als auch trockenen Bedingungen gut gemeistert. An die Ergebnisse der vorherigen Läufe, die mit den Positionen fünf, drei und zwei nach oben zeigten, konnte er jedoch nicht anknüpfen. „Mit der Rennstrecke kam ich sehr gut zu Recht“, schildert der Youngster. „Ich war zu jeder Zeit schnell unterwegs, bloß im Rennen fehlte mir ein wenig das Glück.“
Am Samstag verkürzte Elia Erhart zunächst im Qualifying seinen Rückstand auf den Spitzenreiter vom freien Training tags zuvor. Nachdem am Freitag noch eine reichliche Sekunde Abstand auf den Zeitenmonitoren stand, verkleinerte der Nordbayer diesen im Zeittraining auf gerade einmal drei Zehntelsekunden. Das bedeutete für das Rennen Startplatz fünf. „Das war eine gute Ausgangslage für Sonntag“, berichtete er mit dem Wissen, dass in der Tourenwagen-Nachwuchsserie vor allem das Rennen von großer Bedeutung ist.
Die Voraussetzungen änderten sich für den neunten Polo-Cup-Lauf aber mehr als üblich. Denn anders als in den Trainingssitzungen regnete es nun in Strömen. Erst zum zweiten Mal fuhr Elia Erhart unter solchen Bedingungen. Im Gegensatz zum missglückten Regentraining auf dem Norisring 2007 zeigte er auf dem Sachsenring, dass er in diesem Jahr auch auf nasser Strecke schnell unterwegs ist. „Es war für mich ein toller Beweis, dass ich aus den Erfahrungen der letzten Saison gelernt habe und große Fortschritte erzielt habe“, bemerkt der sympathische Volkswagen-Pilot zufrieden.
Der Rennstart auf der 3,7 Kilometer langen Strecke war für Elia Erhart hingegen wieder etwas Neues. Wegen der widrigen Wetterverhältnisse wurde das Rennen nicht aus dem Stand, sondern fliegend hinter dem Safety-Car gestartet. Bis zur Hälfte der Distanz ging der Mittelfranke die Rundenzeiten auf dem Niveau der Führenden mit. Danach konnte er die Zeiten nicht mehr verbessern, da er nun alle Hände voll zu tun hatte. Mitten in einer Kampfgruppe musste er jetzt seine Position hart verteidigen. In der zehnten Runde wurde die erste Spitzkehre zu dritt nebeneinander angebremst, der 20-jährige in der Mitte. „Hier musste ich nachgeben, sonst wäre ich nicht heil durch die Kurve gekommen“, so Elia Erhart. Im weiteren Verlauf lag er somit auf der siebten Position mit voller Attacke nach vorne. Als er in der letzten Runde gerade zu einem Überholmanöver ausscherte, verlor er aber einen Platz, anstatt sich um einen zu verbessern. „Der Konkurrent vor mir machte im letzten Moment die Türe zu. Ich musste vom Gas gehen, wodurch ein anderer Fahrer hinter mir vorbeischlüpfen konnte“, erklärt der Tourenwagen-Fahrer vom “ADAC Team Nordbayern“ eine der unglücklichen Situationen. Die Zielflagge sah er daraufhin als Achter.
In der Meisterschaftstabelle liegt das Röttenbacher Nachwuchstalent vor dem zehnten und gleichzeitig letzten Polo-Cup-Rennen auf dem sechsten Rang. Das Finale findet in fünf Wochen vom 25. bis 26. Oktober auf der Grand-Prix-Strecke in Hockenheim statt. Elia Erhart verspricht: „Ich werde ordentlich Gas geben, um hoffentlich noch mal ein super Ergebnis nach Franken zu holen!“
Weitere Informationen zu Elia Erhart finden Sie im Internet: www.elia-erhart.de













