(openPR) Berlin, 22. September 2008. Der Botschafter des Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs 2008 in Deutschland und ehemalige Eishockey-Profi Martin Hyun hat nach sieben Jahre Arbeit sein Sachbuch mit Integrationsthematik Lautlos-Ja Sprachlos-Nein (ISBN 978-3-936912-84-5) beim Eb-Verlag Hamburg veröffentlicht. Das Buch ist als Hardcover (270 Seiten) am 22. September 2008 erschienen. Dabei erhielt Hyun prominente Unterstützung von Wladimir Kaminer (Russendisko, Salve Papa). (siehe Bild)
Der Sohn koreanischer Gastarbeiter wurde 1979 in Krefeld geboren. Hyun studierte Politik bzw. International Relations an der englischen Universität von Kent zu Canterbury und am St. Michael’s College, im US-Bundesstaat Vermont. Parallel dazu schrieb er in der Saison 2004/05 als erster Deutsch-Koreaner in der 1. Bundesliga Deutsche Eishockey Geschichte. Ebenso war er Junioren Nationalspieler Deutschlands. Über seine sportlichen Erfolge hinaus wurde er auch mit Aussagen zur Situation junger Deutsch-Koreaner bekannt.
In seinem bewegenden und humorvollen Buch erzählt der Deutsch-Koreaner von der Integration einer Minderheit, von der in Deutschland kaum etwas bekannt ist. Hyun öffnet uns die Tür in eine aufregende, andere „Vaters Reich der Mitte“ Welt. Es sind persönliche Erfahrungen vermischt mit anderen authentischen Stimmen Deutsch-Koreaner, die wir kennen lernen. Auf eigene Erfahrungen gestützt gibt der erste Teil des Buches Aufschluss darüber warum gerade die Integration der Deutsch-Koreaner so erfolgreich sein konnte und warum die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer die Koreaner in Deutschland nicht mag. Koreanische Migranten gelten weltweit als Musterbeispiel vorbildlicher Integration. Die Mehrheit der Deutsch-Koreaner hat den Wechsel vom Arbeiter zum Akademiker innerhalb nur einer Generation vollzogen. Deutsch-Koreaner erfüllen alle Kriterien, die die Bundesregierung voraussetzt für ein Leben in Deutschland. Deutsch-Koreaner sind Beispiele dafür dass Sprache und höhere Bildung keineswegs Erfolgsgaranten für eine Integration in der Gesellschaft sind. Die meisten erfahren immer noch Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt, der zu einem Rückzug in die eigene Kultur führt. Der zweite Teil des Buches wendet den Blick zurück auf das Land, aus dem seine Eltern kamen. Es wird eine Reise der „Wiedervereinigung“, der Entdeckung einer bekannten und dennoch fremden Kultur.
Die Frauenrechtlerin und Autorin des Buches Der Multikulti-Irrtum Seyran Ates: "Auf dieses Buch haben wir lange gewartet. Endlich ist es da und macht hoffentlich den Anfang für viele andere Bücher. Herr Hyun zeigt uns, dass die Integrationsfrage keine Frage von Türken und Deutschen ist, sondern eine Frage von den "Anderen". Und dazu gehören alle Sprachen, Kulturen und Religionen, die in diesem Land vorhanden sind. Mit diesem Buch wird die Integrationsdebatte eine neue, überfällige und richtige Wendung bekommen. Danke für dieses wunderbare Buch".
Dr. Theo Sommer, ehemaliger Chefredakteur und Herausgeber der ZEIT bestätigt die Wichtigkeit dieses Buches: „Ihre Erfahrungen verdienen es, einem größeren Publikum bekannt gemacht zu werden; damit könnte sich der Autor sogar gesellschaftliche Verdienste erwerben."
Cem Özdemir: „Martin Hyun schenkt uns einen persönlichen und spannenden Einblick in die Lebenswelten deutsch-koreanischer Migranten, deren Erfahrungen im Integrationsdiskurs in Deutschland bislang leider kaum beachtet wurden. Das dürfte sich mit diesem Buch ändern.“













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