(openPR) Schlitz/Lauterbach, den 16. September 2008 (Freie Stimme Lauterbach - Vogelsberger Online Zeitung/Redaktion/Anka Bastian). In einer gemeinsamen Sitzung mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Manfred Görig spricht sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Kreisgruppe Vogelsberg, gegen den Abbau von Polizeistellen im Vogelsbergkreis aus.
Manfred Görig (SPD) sicherte zu, dass er sich zukünftig in der SPD-Landtagsfraktion dafür einsetze, dass die Personalreduzierungen bei der osthessischen Polizei, insbesondere im Vogelsberg, wieder rückgängig gemacht werden.
In dem Gespräch erläuterte der GdP-Vorsitzende Wolfgang Denke-Otterbein dem SPD-Abgeordneten Manfred Görig die Situation und die Probleme der Kolleginnen und Kollegen bei der Polizei im Vogelsberg. Der Planstellenabbau, insbesondere bei der Polizeistation in Lauterbach muss ein Ende haben. Seit Gründung des Polizeipräsidiums Osthessen hat die Lauterbacher Polizei bereits sechs Stellen abgeben müssen.
Wie bekannt wurde, plant das Polizeipräsidium den Personalbestand der Lauterbacher Polizei auf 42 Polizeistellen abzuschmelzen. Dies heißt, dass in den letzten Jahren der Personalbestand um 17,6 Prozent reduziert wurde. Nicht eingerechnet wurden die gestrichenen Tarifstellen bei der Vogelsberger Polizei.
Die ewige Schönrechnerei der Behördenleitung des Polizeipräsidiums, die Arbeitszeiterhöhung auf bis zu 42 Wochenstunden in Personal umzurechnen, bringt keine Polizeibeamtin, keinen Polizeibeamten zusätzlich auf die Straße.
Mit mathematischen Berechnungen lassen sich keine Täter fangen. Dies können nur tatsächliche vorhandene Polizisten. Nicht nur in Lauterbach, sondern auch bei der Alsfelder Polizei und der Kripo sind die personellen Engpässe spürbar.
Hinzu kommt, dass die Belastungen im täglichen Streifen- und Schichtdienst sowie die zusätzlichen Einsätze zur unzumutbaren Belastung für den Einzelnen werden. Die Kolleginnen und Kollegen bezahlen diese Belastung mit ihrer Gesundheit.













