(openPR) Die Ferienfreizeithotline 0800-juleiqua (0800-58534782) war in dieses Jahr so gefragt wie in keinem Jahr zuvor. Bereits zum fünften Mal bot das Institut für Jugendleiter und Qualifikation (#institut juleiqua) die kostenlose Freizeit für überforderte Jugendleiter auf Ferienfreizeiten an. Rund um die Uhr konnte die Hotline bei Problemen kostenlos angerufen werden. Auf der anderen Seite der Leitung standen Pädagogen und erfahrene Jugendleiter mit offenem Ohr und passendem Rat zur Seite. Ehrenamtlich und unendgeldlich.
Düsseldorf. Während in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland die Herbstferien von den Schülern bereits mit großer Vorfreude erwartet werden, hören die Sommerferien in Bayern erst heute auf. Im letzten deutschen Bundesland startet ab morgen wieder der reguläre Unterricht und somit sind auch die letzten Jugendfreizeiten wieder in der Heimat angekommen. Auf einigen Freizeiten gab es dieses Jahr Probleme, sodass das kostenlose Angebot des #institut juleiqua sehr häufig genutzt wurde, um Hilfe und Rat einzuholen. „Die vielen Anrufe der Jugendleiter haben wieder einmal gezeigt, dass ein Bedarf für eine rund-um-die-Uhr-Hotline da ist“, resümiert Institutsleiter Robert Hotstegs, der die Hotline vor fünf Jahren ins Leben gerufen hat.
Neben Kopfläusen, die auch in diesem Jahr die Problem-Hitliste anführten, weil sie auf vielen Freizeiten ungewollter Gast waren und die Jugendleiter regelrecht überfordert haben, gab es verschiedene organisatorische Fragen. Wie reagiert man adäquat bei Unwettern im Zeltlager?, Wie ist der beste Kontakt zu Versicherungen?, Welchen Arzt sollte man bei einem Problem im fernen Ferienort aufsuchen? oder ganz allgemein: Wie sicher ich die Aufsichtspflicht nachts am Besten?
Auch die Beaufsichtigung rund ums Wasser war mehrfach Thema. Große Unsicherheiten herrschten bei der Frage der Aufsicht im Schwimmbad und wie ein entsprechendes Anmeldeformular für einen Schwimmausflug auszusehen hat, war im Detail ebenfalls nicht klar. Auch unsichere Jugendleiter, die auf eine Kanu-Tour gehen wollten, haben sich bei der Ferienfreizeithotline Rat eingeholt.
Die Probleme zeigen, dass die Hotline nicht nur für akute Problemfälle sondern auch für offene Fragen genutzt wird, die manchmal erst dort auftreten, wo die heimatliche Organisation weit entfernt ist: Im Urlaubsort. „Unser Angebot ergänzt dabei die Strukturen der Jugendleiterteams vor Ort und der jeweiligen Träger“, so Hotstegs weiter, „ersetzen können wir aber natürlich das Gespräch mit den verantwortlichen Leitern nicht!“
In diesem Jahr hat das #institut juleiqua erstmalig die kostenlose 0800-Nummer eingeführt um den Hotline-Charakter zu verstärken. In den vergangenen Jahren mussten Jugendleiter immer erst eine normale Nummer wählen, um anschließend zurückgerufen zu werden. Allerdings hat die kostenfreie Nummer leider auch zahlreiche Scherzanrufer motiviert, das Team der ehrenamtlichen Hotliner mit sinnfreien Anrufen zu quälen. „Tagsüber ist das ärgerlich. Klar. Aber stellen Sie sich vor, sie werden drei oder vier mal nachts aus dem Bett geklingelt – aus Scherz.“ Erinnert sich Peter Laumen, zweiter Vorsitzender des #institut juleiqua, der ebenfalls an der Hotline gesessen hat. Während er die Hotline betreut, geht er – wie alle anderen auch – seinem regulären Beruf weiter nach.
„Gerade die Mischung unseres Hotline-Teams kommt bei den Anrufern gut an. Wie haben Sozialpädagogen, Lehrer und Juristen. Alle verfügen über langjährige Erfahrung im Bereich der Ferienfreizeiten“, sagt Hotstegs am Ende von drei anstrengenden Hotline-Monaten. „Wir setzen das Projekt gerne auch im kommenden Jahr fort. Dann möchten wir allerdings unser Team vergrößern. Erfahrene Jugendleiter können sich dafür schon jetzt auf unserer Internetseite bewerben!“
Zwar werden alle Anrufe diskret behandelt. Trotzdem werden die Inhalte anonymisiert zu statistischen Zwecken aufbereitet. In einem Abschlussbericht, der in den nächsten Wochen erstellt wird, sollen alle Anrufe zusammengefasst werden. Die Vorsitzende der Kinderkommission im Deutschen Bundestag, Diana Golze, die auch Schirmherrin der Ferienfreizeithotline ist, wird den Bericht anschließend bundesweit an Träger und Verantwortliche der Kinder- und Jugendarbeit verteilen.
Die ehrenamtlich betriebene Hotline war vom 23. Juni bis zum 15. September geschaltet. Finanziert wurden die kostenlosen Anrufe durch Spenden. Anrufer aus dem Ausland konnten die Hotline unter einer normalen deutschen Handynummer erreichen.











