(openPR) Berlinoir Band 3 in der Edition 52 neu erschienen +++ Nach dem Erfolg von Johnny Cash widmet sich Kleist wieder seiner Serie +++ Tobias O. Meissner hat wieder den Text geliefert
Berlin heißt bei Kleist und Meissner Berlinoir und ist die Stadt der Vampire. Sie sind die gesellschaftliche Elite, die Sterblichen sind ihnen untertan, ihr Vieh, von dessen mehr oder weniger freiwilligen Blutspenden sie leben. Vier Jahre mussten die Fans der Dunkelsage aus einem zukünftigen Berlin warten, bis es nun endlich wieder weitergeht. Und mit diesem abschließenden band der Vampirtrilogie hat das Team Kleist/Meissner wieder alles gebracht, was die Serie so erfolgreich macht: Dunkle Straßenschluchten und mystische Atmosphäre. Der abschließende Teil beginnt da, wo Teil zwei endete: Eine Mauer teilt Berlinoir, um zwei unterschiedliche Vampirdiktaturen voneinander abzugrenzen. Frieden kann es an einem solchen Ort nicht geben. Nach Vetas gewaltsamen Tod liegt es nun an Niall - Attentäter Szerbenmundts und letzter von Zebaoths Rebellen - dem geknechteten Volk die Freiheit zu bringen. Doch um die Geschöpfe der Nacht bezwingen zu können, muss Niall selbst zu dem werden, was er am meisten hasst und fürchtet.
Den beiden Autoren gelingt immer wieder Parallelen zur Gegenwart zu ziehen: von Döblin bis Schröders „Politik der ruhigen Hand“. Manchmal albern, manchmal im rein Zitathaften aufgehend, aber immer intelligent, ironisch, sehr gebildet. Kein Kontext aus Film, Literatur, Malerei, Architektur und allen anderen Künsten und keine politische Ikonographie ist sicher vor der fröhlichen Verarbeitungsmanie der Autoren. Ein Comicgenuss aus Deutschland, der sich immer mehr zu einem Exportschlager entwickelt.
Reinhard Kleist
Narbenstadt
Edition 52
ISBN 3-935229-44-8
HC. 48 Seiten, farbig
12,50 EUR
www.edition52.de













