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Mit integrierten Informationssystemen die Kostenrisiken im Klinikmanagement beherrschen

11.09.200811:04 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Integration von administrativen und medizinisch-pflegerischen Systemen macht Kliniken wettbewerbsfähig und entlastet die gesetzlichen Krankenkassen

Köln, 11. September 2008 – Durch die Fallpauschalensysteme zur Abrechnung der Patientenbehandlung müssen Kliniken – egal ob kommunal oder privat geführt – effizientere Dokumentations- und Kommunikationsstrukturen zur Integration der verschiedenen Arbeitsbereiche eines Krankenhauses schaffen. Um weiterhin wettbewerbsfähige medizinische Leistungen zur Verfügung stellen und gleichzeitig leistungsgerechte Erlöse erzielen zu können, müssen nach Ansicht von Prof. Roland Trill, Krankenhausmanagement & eHealth der FH Flensburg, „abrechnungsrelevante Behandlungsdaten direkt in den Behandlungsprozessen erfasst werden.“ Zur Zeit existierten, so Günter Lessing, Geschäftsführer der Lessing IRM GmbH, Köln, „die administrativen Systeme strikt getrennt von den medizinisch-pflegerischen Systemen.“ Zur erforderlichen Vereinheitlichung klinikinterner Informations- und Kommunikationsstrukturen durch Einführung neuer Hard- und Softwareprodukte sei, so die beiden Experten, ein effizient funktionierendes Qualitäts- und Risiko-Management unabdingbar.



Nach Ansicht von Prof. Roland Trill, FH Flensburg, und Günter Lessing, Lessing IRM GmbH, Köln, ist die Vereinheitlichung der zumeist heterogenen IT-Systemlandschaften im Krankenhaus zu einem ganzheitlichen Informations- und Kommunikationsmedium eine der drängendsten Herausforderungen des Klinikmanagements, um sich gegen Kostenrisiken zu wappnen. Damit Kliniken sich im Hinblick auf medizinische Leistungen, pflegerische Erfolge und administrative Effizienz als wettbewerbsfähige Unternehmen aufstellen können, müssten die getrennten Klinikbereiche der kaufmännischen und ärztlichen Geschäftsführung lernen zusammenzuarbeiten. „Der Arzt muss kaufmännische Aspekte berücksichtigen, während der Kaufmann medizinische Belange im Blick behalten muss“, so Prof. Roland Trill. Bedenken angesichts der Datensicherheit bzw. der Weitergabe geschützter Patientendaten seien hierbei nicht zu befürchten, da die jeweiligen Zugriffe kompetenzorientiert definiert und je nach Verantwortlichkeitsstatus vergeben werden können.

Voraussetzung: Funktionierendes Qualitäts- und Risikomanagement

Unabdingbare Voraussetzung für die Integration aller wesentlichen Informationsflüsse innerhalb eines Krankenhauses ist nach Ansicht der beiden Experten ein optimal funktionierendes Qualitäts- und Risikomanagement. Für einen umfassenden Überblick über alle Kommunikationsprozesse werden sämtliche relevanten Punkte bzw. Teilschritte zu sog. Risikoszenarien verdichtet. Alle zusammen bilden dann das Gesamtrisikoszenario für ein Krankenhaus. Neben einer weitgehenden Abbildung sämtlicher Vorgänge bietet ein derartiges Integriertes Risikomanagementsystem (IRM) zugleich den Vorteil, dass entstehende Probleme oder Risiken ursprungsgetreu zurückverfolgt werden können – egal, ob es sich um eine administrative Ursache wie etwa unrichtige Fallkennzahlen (DRG – Diagnosis Related Groups, Diagnosebezogene Fallgruppe) oder um ein medizinisches Problem wie etwa eine hohe Rate an Nachoperationen handelt. Von dieser Lokalisierung bzw. Risikodiagnose abgesehen, bietet ein integriertes Risikomanagementsystem im Klinikalltag darüber hinaus die Möglichkeit einer Frühwarnlösung. Bereits rechtzeitig vor dem Auftreten eines Risikos informiert es die Nutzer, so dass entsprechend risikomindernde oder gar -verhindernde Schritte einzuleiten sind.

Enrisma: Integriertes Risikomanagement von Lessing IRM für das Klinikmanagement

Das Total Risk Management System (TRMS 8.06) „Enrisma“ von Lessing IRM zeichnet sich aus durch einen ganzheitlich konzipierten Funktionsumfang: Von branchen-dediziertem Frühwarnbetrieb über Basis-Gesamtrisikoszenarien, Informationsmanagement, Verdichtung bis hin zu Kontrollkreisläufen, Reportings sowie rechtskonformer Dokumentation werden sämtliche Aspekte eines umfassenden Risikomanagements im Krankenhaus abgedeckt. Alleinstellungsmerkmal ist insbesondere die Integration von über 4.500 generischen Frühwarnindikatoren in aussagekräftige Risikoszenarien, -analysen und -evaluationen. TRMS 8.06 ist SAP-kompatibel, modular aufgebaut und dank vorinstallierter Schnittstellen problemlos an bereits bestehende Systeme anzubinden. Daher kann die Migration zu TRMS 8.06 zügig abgeschlossen und dabei die gesamte Enrisma-Applikation flexibel auf die konkreten Sicherheitsbedürfnisse eines effizienten Klinikmanagements zugeschnitten werden. Projektbegleitende Consultings und die Unterstützung der Lessing IRM-Experten bei Customizing und Implementierung der Software sorgen dafür, dass das Unternehmen die volle Risikoleitstandsfunktionalität von Enrisma zumeist innerhalb weniger Tage im Echteinsatz nutzen kann.

Der weltweit wachsende Wettbewerbsdruck konfrontiert auch die Gesundheitsbranche mit stetig verschärften Richtlinien bei Compliance, Dokumentation und Haftung. Der Druck von Seiten der Investoren, die Reputation und die Positionierung eines Unternehmens vor Negativ-Entwicklungen wie unternehmensinternem Fehlverhalten zu schützen, zwingt Klinikmanager mittlerweile dazu, sich im Hinblick auf Audits oder drohende juristische Auseinandersetzungen mit transparentem und gerichtsfestem Risikomanagement abzusichern. Das Integrale Risikomanagement ist auf dem Weg, in den kommenden Jahren Dreh- und Angelpunkt jeder unternehmensinternen Sicherheits-Policy zu werden. Die damit verbundenen Anforderungen können allerdings ausschließlich von content-basierten Applikationen abgedeckt werden – Excel-Lösungen haben ausgedient.

Klinikmanager stehen in der Verantwortung

Daher sieht Gründer und Geschäftsführer Günter Lessing sein Unternehmen mit Enrisma in einem stark wachsenden Markt ideal positioniert: „Gegenüber Gewerkschaften, Mitarbeitern und Patienten - oder selbst einer kritischen Öffentlichkeit - muss ein Klinikmanager einen verantwortlichen Umgang mit sämtlichen Gefahrenquellen für den betriebswirtschaftlichen Gesamterfolg nachweisen können. Er sollte über die Möglichkeit verfügen, volle Erfolgskontrolle über seine Direktiven zu gewinnen. Dazu muss er die Arbeitsabläufe über alle Hierarchie-Ebenen hinweg kennen und bewerten können – kurz: er muss seine Organisation im Griff haben. Ebenfalls wird von ihm erwartet, dass er Fehlentwicklungen früh erkennt und ihnen rechtzeitig entgegensteuert. Darüber hinaus hat er gegenüber politischen und makroökonomischen Unwägbarkeiten präventiv Krisenpläne zu erarbeiten. Ein Klinikmanager sollte Visionär, nicht blind für reale Gefahren sein: Aus diesem Grund benötigt er einen IT-gestützten Risikoleitstand mit Cockpitfunktionalität. Ohne umfassende Contentbasis, wie wir sie mit unseren rund 4.500 Frühwarnindikatoren geschaffen haben, kann eine ansonsten leere Softwarehülle die steigenden Sicherheitsbedürfnisse handelnder Entscheidungsträger allerdings nicht befriedigen. Dies kann nur ein integraler Ansatz leisten, der von der Gefahren-Sensorik über Basis-Risikoszenarien bis hin zu Reportingfunktionalitäten reicht und sicherheitsrelevante Daten vor Ort abfragt, sammelt, strukturiert und bewertet.“

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