(openPR) LEIPZIG (Ceto). – Die Heizölpreise erreichten heute einen neuen Tiefsstand nach dem bisherigen Jahreshoch am 4. Juli; ein Preisrückgang um immerhin mehr als 13 Prozent. Im gleichen Zeitraum fiel der Rohölpreis allerdings um knapp 30 Prozent.
Verdient sich jetzt der Heizölhandel eine goldene Nase? Weit gefehlt! Der Wettbewerbsdruck schmälert die Margen des Handels selbst bei der derzeit starken Nachfrage. Was aber macht den Unterschied zwischen Rohöl- und Heizölpreisentwicklung aus?
Da ist zunächst der Dollarkurs. Steigt der Wert des Dollars, steigt auch der Euro-Preis fürs Heizöl. Das sieht man ganz deutlich am Vergleich der Preise zwischen März und September dieses Jahres. Bei etwa gleichen Rohölnotierungen Anfang März 2008 kostete Heizöl im deutschen Wärmemarkt bei Abnahme von 3.000 Litern und einschließlich Mehrwertsteuer um die 77 Euro pro 100 Liter. Für einen US-Dollar mussten damals etwa 0,65 Euro bezahlt werden. Heute kostet der Dollar über 0,70 Euro. Das hat die preisdämpfende Wirkung der fallenden Rohölnotierungen deutlich minimiert. Heizöl kostet daher aktuell etwa acht Euro mehr als im März.
Hinzu kommt, dass der Produktenpreis nur reichlich 71 Prozent des Heizölpreises ausmacht. Der Rest sind vor allem Steuern (etwa 22 Prozent). Etwa sechs Prozent bleiben übrig, um Transport, Lagerhaltung, gesetzliche Bevorratung, Verwaltung, und Vertrieb zu bezahlen. In diesem kleinsten Preisbestandteil steckt auch der Ertrag des Heizölhandels.
Das bedeutet aber auch, der Rohölpreis wirkt nur direkt auf die 71 Prozent Produktenpreis. Eine Veränderung der Rohölnotierungen wird also niemals 1:1 auf die Endverbraucherpreise durchschlagen.
Doch die Chancen auf weiterhin fallende Rohölpreise in dieser Woche stehen nicht allzu schlecht. Allein im heutigen Tageverlauf rutschten die Notierungen deutlich unter die 104 Dollarmarke. Selbst Hurrikan Ike bringt nicht genügend bullishes Potenzial in den geschwächten Markt, zumal jüngste Prognosen vermuten lassen, dass er die Förderanlagen im Golf von Mexiko nicht mit voller Wucht treffen wird. Und wenn die Preise nicht allzu deutlich unter die 100 Dollarmarke fallen werden, so ist auch mit einer Fördermengenanpassung seitens der OPEC in den kommenden Wochen nicht zu rechnen, so die Meinung von Marktinsidern.
Fazit: Wer bisher noch nicht an die Winterbevorratung gedacht hat, der sollte dies aufgrund der vergleichsweise günstigen Preise in diesen Tagen in Erwägung ziehen!
Die Entwicklung der heimischen Heizöl-Endverbraucherpreise in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal
www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten.
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