(openPR) Vor dem Hintergrund der europäischen Integration haben deutsche Versicherungsmakler und Finanzdienstleister auch ausländische Produkte anzubieten und haften für Vermögensschäden ihrer Kunden 30 Jahre lang. Wer da keine ordentliche Software hat, steht mit seinem Vermögen auf besonders wackeligem Grund.
Durch den freien Zugang zu den europäischen Märkten verschaffen sich europäische Versicherer auch den Eintritt in die Wohnzimmer der Versicherungskunden. Doch weil diese es noch nicht so richtig mitbekommen haben oder dieser Entwicklung vielleicht sogar kritisch gegenüber stehen, haben es deutsche Versicherungsmakler und Finanzdienstleister noch recht leicht, ihre deutsche Ware an deutsche Abnehmer zu verkaufen. „Doch das kann sich bald ändern, denn es formieren sich erste Maklerpools, die ausschließlich europäische Highlights vertreiben und damit auch die Sorge um den europäischen Marktzugang“, weiß Dirk Richtering vom Forum „Maklernetzwerk“ bei XING.de, das bereits über 1.000 Mitglieder hat.
Doch allein der Vertrieb von Produkten deutscher Versicherer verursachen bei der Beratung Bauchschmerzen und sind ohne Maklersoftware nicht mehr zu erledigen. „Wer über 40 Gesellschaften mit ihren 3.500 Tarifwerken allein in der Privaten Krankenversicherung kennen möchte, steht einer unlösbaren Aufgabe gegenüber“ weiß auch Thomas Kliefoth von Firma acteam (www.acteam-info.de) , der dort für das Webdesign zuständig ist. Denn er sorgt dafür, dass auch auf Maklerhomepages die Software fachgerecht eingebaut wird, die den Vertrieb erleichtern helfen soll. „Es gibt praktisch keine seriöse Maklerhomepage mehr ohne aufwändige Fachinformationen und Vergleichssoftware, die verschiedene Tarife miteinander vergleichen“, so Kliefoth weiter.
Die ersten Online-Rechner sind mehrsprachig und nicht allein für die Bevölkerungsteile, die kein Deutsch verstehen. Vielmehr sind deutsche Anbieter von Online Maklersoftware angetreten, nicht nur in Deutschland Versicherungstarife abzuschließen, sondern in ganz Europa. Dazu werden die Online-Vergleichsrechner in die wichtigsten europäischen Sprachen übersetzt und können somit von bis zu 300 Millionen Europäern genutzt werden. Doch umgekehrt können natürlich auch europäische Versicherer ihre Produkte in Deutschland verkaufen. So ist es nur noch eine Frage der Zeit ist, dass es ganz selbstverständlich sein wird, dass man auch eine griechischen oder englische Versicherungspolice kaufen kann.
Erste Anzeichen gibt es schon mit der Rückwärtshypothek, über die in Deutschland bereits seit 2001 gesprochen wird – aber in Deutschland noch nicht verkauft wird, weil die Risikoträger angeblich noch kein verlässliches Zahlenmaterial haben. Doch diese englischen Produkte bzw. deren Idee wird sich durchsetzen, weil sie für kinderlose Rentner da ist, die ihr bereits abgezahltes Eigenheim verpfänden und mit dem Geld ihren Lebensabend genießen wollen. Und davon gibt es immer mehr.













