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Haßfurt hat mit Smart Metern die Nase vorn

03.09.200810:07 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Haßfurt hat mit Smart Metern die Nase vorn
Bei einem Pressegespräch stellten Statdwerksleiter Norbert Zösch (vorne links) und Elektromeister Berthold Albert (vorne rechts) die neue Technik vor.
Bei einem Pressegespräch stellten Statdwerksleiter Norbert Zösch (vorne links) und Elektromeister Berthold Albert (vorne rechts) die neue Technik vor.

(openPR) Das Stadtwerk Haßfurt übernimmt in Sachen „intelligente Stromzähler“ deutschlandweit eine Vorreiterrolle. Als erster Energieversorger im gesamten Bundesgebiet stellt das Stadtwerk flächendeckend auf die so genannten „Smart Meter“ um. Damit werden erstmals alle Haushalte eines Energieversorgers mit digitalen Zählern der EVB Energie AG (EVB)ausgestattet. Bei einem Pressege-spräch am Donnerstag im Stadtwerk wurde das Projekt, das bis zum Frühjahr 2012 abgeschlossen werden soll, vorgestellt.



Gut 10 000 Meterus-Stromzähler der EVB werden in den nächsten drei Jahren in allen Haßfurter Haushalten installiert. „Wir wollen als Smart Metering-Pionier jetzt unsere Vorteile nutzen, solange andere diese Technologie noch testen“, begründete Norbert Zösch, Geschäftsführer der Stadtwerk Haßfurt GmbH, am Donnerstag die Entschei-dung. Das Stadtwerk setzt dabei auf die kostengünstige Powerline-Kommunikation (PLC) zur Übertragung der Verbrauchsdaten und bietet seinen Kunden einen Breit-band-Internetanschluss über diese Verbindung an.

„Smart Metering gehört die Zukunft“, erklärte Norbert Zösch. Nach einem erfolgreichen Pilottest führt das Stadtwerk nun deutschlandweit als erster Energieversorger die digi-tale Zählertechnologie flächendeckend ein. Bereits seit zwei Jahren arbeitet man zu-sammen mit der EVB an der Einführung der neuen Technologie. Eine Zusammenar-beit, die auch beim Hersteller der digitalen Zähler, Begeisterung auslöst: „Das Stadt-werk Haßfurt übernimmt eine Vorreiterrolle, indem sie ihren Kunden diese fortschrittli-che Smart Metering-Lösung zur Verfügung stellen. Wir freuen uns, dass sie dafür un-seren Partner, die EVB, ausgewählt haben. Das ist der erste Rollout des Echelon NES Systems in Deutschland, und wir können es kaum erwarten, in diesen energiebewuss-ten Markt einzutreten“, erklärt Frits Bruggink, Sevior Vice-President und General Ma-nager beim amerikanischen Smart Meter- Hersteller Echelon.
Den Grundstein der gemeinsamen Zusammenarbeit wurde 2007 bei einem Pilotprojekt des Stadtwerks mit 200 digitalen Zählern gelegt. Nachdem sich die Smart Metering-Lösung Meterus erfolgreich bewährt hatte, wuchs die Zahl der Testhaushalte. Inzwi-schen hat sich der Haßfurter Energieversorger für eine flächendeckende Umrüstung entschieden. Die Kosten für die Ausstattung aller Haushalte mit den neuen Zählern werden über ein 162 Monate lang laufendes Leasing-Projekt abgedeckt. Gemeinsam mit der Deutschen Leasing in Bad Homburg entwickelte die Sparkasse Ostunterfran-ken ein für das Stadtwerk Haßfurt maßgeschneidertes Finanzierungskonzept. Für die Kunden des Stadtwerks entstehen damit durch die neuen Zähler keinerlei zusätzliche Kosten.

In gut 10 000 Privathaushalten werden bis Anfang 2012 die herkömmlichen gegen digitale Stromzähler ausgetauscht. Die Installation führt das Stadtwerk selbst durch. Unterstützt wird der Energieversorger dabei von der EVB, die die neuen Echelon-Zähler liefert. Die Verbrauchsdaten und Steuerungsbefehle werden mittels der bereits bestehenden Powerline-Verbindung übertragen. Das ist weitaus günstiger als eine Übertragung per Funk.

Die Vorteile, die sich durch die neue Technik für den Kunden ergeben, sind enorm: Durch häufigere und genauere Ablesungen der Daten, kann der Kunde sein Ver-brauchsverhalten exakt nachvollziehen und gegebenenfalls anpassen. So erhält er durch den Smart Meter Aufschluss darüber, zu welchen Uhrzeiten oder Tagen sein Energieverbrauch in die Höhe schnellt. Auf dem digitalen Display kann er sogar nach-vollziehen, wie sich der Stromverbrauch verändert, sobald er bestimmte Geräte an- oder abschaltet. „Der Energieverbrauch wird so transparent, dass es für den Kunden ein Leichtes ist, sein Verhalten zu ändern, um Energie und damit Kosten einzusparen“, berichtete Norbert Zösch. Damit können günstigere Tarife oder Schwachlastzeiten effektiver genutzt werden. Zukünftig sollen sich Geräte, wie Kühlschrank, Wasch- oder Spülmaschine, nach diesen Tarifen und Zeiten selbständig einschalten beziehungs-weise steuern.

Aber auch das Stadtwerk Haßfurt profitiert von den Funktionen, die die Meterus-Lösung bietet, wie zum Beispiel Fernsperrung (bei einem Wohnungswechsel oder Zah-lungsverzug lässt sich die elektrische Anlage zeitnah ab- und wieder einschalten), Leistungsbegrenzung (der Kunde kann seinen individuellen Höchstverbrauch bestim-men), Schaltung von verschiedenen Tarifen oder die Fernablesung des Verbrauchs.
„Smart Metering ist effektiv und stellt den individuellen Energieverbrauch transparent dar. Damit sind Smart Meter ein wichtiger Schritt zu mehr Kundenzufriedenheit“, erklär-te Norbert Zösch. „Solange die Technologie noch neu und nicht so verbreitet ist, wollen wir unsere Chance nutzen und uns als Partner von kleineren Versorgern im regionalen Raum etablieren.“ Denn noch gebe es keine Kapazitätsprobleme, zudem seien Smart Meter noch relativ günstig, da die Nachfrage noch nicht so groß sei. „Doch das kann sich nach der kommenden Gesetzesänderung sehr schnell ändern“, vermutet der Lei-ter des Stadtwerks.

Im Juni 2008 hatte der Bundestag eine Aktualisierung des Gesetzes über die Elektrizi-täts- und Gasversorgung (EnWG) beschlossen. In Anlehnung an die „EU-Richtlinie für Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen“ von 2006 sollen Kunden durch indi-viduelle Zähler detaillierter über ihren Energieverbrauch informiert werden. „Genau das bietet Smart Metering“, zeigte sich Norbert Zösch mit der neuen Technologie mehr als zufrieden. Zumal sie den Kunden mittel- und langfristig noch mehr Vorteile bieten kann. Die Zähler bieten die Möglichkeit, dass die Kunden sich den für sie persönlich passenden Energiemix aus regenerativen und herkömmlichen Energien selbst zu-sammenstellen können. Auch der Betrieb von kleinen Blockheizkraftwerken in Wohn-häusern könnte, durch die neue Technik, zu einer Alternative und einer Möglichkeit, Energie zu sparen, werden. Ein Weg, auf dem das Stadtwerk den ersten Schritt mit dem Einbau der neuen Stromzähler geht. Das weitere kommen werden, steht für Nor-bert Zösch fest. Der Strom ist noch lange nicht das letzte Wort, glaubt der Geschäfts-führer der Stadtwerk GmbH. „Intelligente Zähler werden auch für Gas und vielleicht auch für Wasser Standard werden.“

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