(openPR) Natur-Textilien - nachhaltig und fair mit großer Modenschau von und für junge Leute
12. Niendorfer Zukunftsmeile, Thema Naturtextilien
Termin: Sa, den 13. September 2008, 10 bis 16 Uhr
Fußgängerzone Tibarg in HH-Niendorf
Sie ist seit über zehn Jahren eine feste Institution in unserer Stadt: Auch in diesem Jahr feiert Niendorf im Herbst sein buntes Fest für die Nachhaltigkeit. Auf der 12. Niendorfer Zukunftsmeile, am Samstag, den 13. September 2008 dreht sich alles um Naturtextilien. Umwelt- und Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk eröffnet die Open-Air-Messe in der Fußgängerzone Tibarg um halb elf. Wie sie in ihrem Grußwort betont, gelingt es der Niendorfer Zukunftsmeile nun schon im zwölften Jahr „mit der richtigen Balance von ernsten Themen und unterhaltsamem Programm den Menschen in ihrem Stadtteil und in Hamburg den Nachhaltigkeitsgedanken nahe zu bringen.“ Das Organisationsteam vom Niendorfer Zukunftsrat freut sich besonders, dass die Zukunftsmeile in diesem Jahr gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für die Hamburger Zukunftswochen ist.
Modenschau von und für junge Leute
„Natur-Textilien - nachhaltig und fair“ ist das Motto der Messestände und Aktionen an diesem Tag. Auf einer großen Modenschau von und für junge Leute präsentieren Schüler chice Mode aus Naturtextilien für Jugendliche und Kinder. Eigens für diese Modenschau veranstalteten die Organisatoren ein Modell-Casting. Die Gewinnerinnen, zwölf junge Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren, überzeugten die ebenfalls jugendliche Jury durch natürliche Schönheit gepaart mit Selbstbewusstsein. Auf der Zukunftsmeile werden sie nun auf dem Laufsteg vorführen, wie chic und topaktuell Naturmode inzwischen daherkommt.
Naturmode - chic und topaktuell
An den Ständen präsentieren Naturtextilfirmen die Vielfalt ihrer aktuellen Kollektionen und Accessoires. Da gibt es T-Shirts aus ökologisch angebauter und fair gehandelter Baumwolle mit witzigen und ausgefallenen Aufdrucken. Man findet hautfreundliche Kleidung für Kinder und Erwachsene. Ist die Hose zu kurz oder zu eng geworden? Passt das Shirt nicht mehr zum eigenen Stil? Kein Problem - einfach mit zur Zukunftsmeile nehmen und in der BUND-Jugend-„Klamottentauschbörse“ eintauschen. „Das ist Direktrecycling, das Spaß macht und der Umwelt nützt“, freut sich Organisatorin Sybille Ahrens. Eine andere Form der Abfallvermeidung haben Hersteller von Schmuck aus Solarzellen entdeckt. Die glitzernden Bruchstücke fallen bei der Herstellung von Solaranlagen an. In Silber eingefasst werden sie zu edlen Schmuckstücken, die auf der Zukunftsmeile zu bewundern und zu erwerben sind. Der Beschäftigungsträger Einfal stellt seine Textilwerkstatt vor, die jugendlichen Arbeitslosen einen Weg in das Berufsleben ermöglichen soll. Abgerundet wird die Messe mit Angeboten zu ethischen Geldanlagen, umweltfreundlicher Mobilität, Sport im Stadtteil und vielem mehr. Das Fuchsmobil des Nabu, das Umweltmobil der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und die Waldjugend bieten Interessantes für große und kleine Naturforscher.
„Kann denn Kleidung Sünde sein?“
Auf der Bühne vor dem Tibarg-Center wird die Zukunftsmeile um 10 Uhr mit Musik aus Südafrika eingeleitet. Anschließend folgt die Eröffnungsansprache von Senatorin Anja Hajduk. Textilien als Paradebeispiel für Globalisierung und deren Folgen ist das Thema des Open-Air-Talks, der um 11 Uhr beginnt. Unter dem Motto „Kann denn Kleidung Sünde sein?“ diskutieren Alexandra Perschau vom Pestizid-Aktions-Netzwerk, Kirsten Brodde von Greenpeace, Anneheide von Biela von der Clean Clothes Campaign und Heike Scheuer vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft aus Selzen. Pastorin Maren Gottsmann moderiert wie in den Vorjahren die Talkrunde. Um halb zwölf beginnt die Modenschau. Für weitere Unterhaltung sorgen ab halb eins die „Jazzcriminals“ vom Gymnasium Bondenwald.
Alle Informationen zur Zukunftsmeile sind auf der Internetseite des Niendorfer Zukunftsrates zu finden: www.niendorferzukunftsrat.de
Die Zukunftsmeile wird unterstützt vom Niendorfer Wochenblatt, der Ev. Luth. Kirchengemeinde Niendorf, dem Tibarg Center, dem Bezirksamt Eimsbüttel und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung.














