(openPR) SDW appelliert an Hamburger, Lebensräume für Vögel und Insekten zu schaffen / Fünf wichtige Gestaltungsregeln für den eigenen Garten
Natur- und Umweltschutz fängt im eigenen Garten an. Viele Hamburger nutzen jetzt die Märztage, um den Garten für den Frühling und Sommer zu rüsten. Doch eine Gartengestaltung, die wie mit dem Lineal gezogen aussieht ist kein sinnvoller Beitrag zu Naturschutz! Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Landesverband Hamburg, fordert Mut zur Unordnung – und damit Lebensräume rund ums Haus und im Garten für Vögel und Insekten. Schmetterlinge, Wildbienen und Marienkäfer brauchen Unterschlupf und Nektarquellen. „Mit etwas Geschick und Phantasie kann jeder Gartenbesitzer seine eigene Oase für Mensch und Tier schaffen“, lautet der Appell von Harald Vock, Dipl.-Ing. der Forstwirtschaft von der SDW Hamburg. Durch einige kleine Veränderungen ist es möglich, den Wunsch nach Blütenpracht und Schutz von Natur und Umwelt zu realisieren.
Die fünf wichtigsten Gestaltungsregeln für den eigenen Garten:
Laub und abgeschnittene Äste nicht entsorgen, sondern daraus einen Haufen als Schutzraum für Vögel, Igel und Insekten schaffen. Ein Baumstumpf oder ein mit Kaninchendraht zusammengehaltenes Graspaket sind ideale Wohnungen für Wildbienen!
Nur heimische Bäume, Sträucher und Bäume pflanzen, denn viele Exoten zerstören die heimische Vegetation. Schmetterlinge wollen keinen Rhododendron! Statt dessen Hundsrosen, Holunder und Flieder nehmen, dann kommen auch die bunten Falter wieder.
Wildobsthecken wie Schlehe, Weiß- und Sanddorn, Heckenkirsche, Haselnuss und Kornelkirsche (vitaminreiches Wildobst!) sind nicht nur schön anzusehen, sondern bieten Singvögeln Schutz und Nahrung. Amsel, Zaunkönig und Co fühlen sich hier besonders wohl.
Eine Ecke im Garten als Blumenwiese anlegen und nur ein oder zweimal im Jahr mähen. Wildblumenmischungen gibt es in der Tüte zu kaufen. Auch Wildkräuter wie Brennesseln sind Nahrung für Raupen und Schmetterlinge.
Gartenabfälle sollten im Komposter recycelt werden. Auf jeden Fall gehören sie nicht in den Wald! Gerade in der Pflanzzeit für den Garten werfen jedoch viele Hamburger ihre Gartenabfälle achtlos in Wälder wie das Niendorfer Gehege.










