(openPR) Permanente neurologische Defizite zählen zu den schwerwiegendensten Komplikationen herzchirurgischer Eingriffe. Je nach Operation und individuellem Risiko leiden bis zu 3,6% der Patienten, die sich einem kombinierten Eingriff an der Aortenklappe und den Koronargefäßen unterziehen müssen, bei Entlassung unter einer funktionell relevanten neurologischen Einschränkung; bei Hochrisikoeingriffen, z.B. in der thorakalen Gefäßchirurgie, liegt die neurologische Komplikationsrate u.U. sogar noch deutlich höher. Darüberhinaus kann es nach herzchirurgischen Eingriffen in einer nicht unbeträchtlichen Zahl der Fälle zu postoperativ persistierenden kognitiven Defiziten (Denk- und Gedächtnisstörungen) kommen.
Was sind die Ursachen dieser Komplikationen? Und gibt es Wege, diese Komplikationen zu vermeiden?
Diese Fragen sind Thema des 2. internationalen Cardiac Surgery Care Symposiums am 3. – 4.10.2008 in Lübeck – Timmendorfer Strand.
Im Rahmen dieser interdisziplinären Veranstaltung werden hochrangige Experten aus den Bereichen Anästhesie, Intensivmedizn, Herzchirurgie, Neurologie und Pharmakologie zum Thema: “Neuroprotektion during Cardiac Surgery” Stellung nehmen und Wege aufzeigen, wie das neurologische Outcome herzchirurgscher Patienten verbessert werden kann.
Details:
http://www.anaesthesie-intensivmedizin.com/fileadmin/download/csc2008.pdf









