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Arbeitsagenturen in Deutschland befinden sich weiter im Elfenbeinturm

(openPR) Arbeitsagenturen in Deutschland befinden sich weiter im Elfenbeinturm. Arbeitslose werden gar nicht oder nur eingeschränkt über externe Unterstützung informiert.

München, 27. August 2008 (as) – Wer heute arbeitslos wird und beim Arbeitsamt aufschlägt, fühlt sich zu recht vom Monopolisten schlecht oder einseitig informiert, obschon im freien Markt zahlreiche interessante Angebote für Arbeitslose – von der Weiterbildung und Gründungsberatung bis hin zur professionellen Arbeitsvermittlung vorhanden sind, berichtet Andreas Schilling, Geschäftsführer des STRATEGAM Beraternetzwerks aus der kürzlich abgeschlossen Studie an 40 Arbeitsämtern in Deutschlands Städten. Gerne würden externe Anbieter Ihre Leistungen am POS den Arbeitslosen professionell präsentieren, was aber anscheinend immer noch nicht möglich ist und von einigen Arbeitsagenturen auch schlichtweg nicht gewünscht ist, wie die Nachfragen bestätigen. „ Man wird als externer Anbieter als Belästigung empfunden und nicht als Hilfe für die Arbeitslosen“, fasst Andreas Schilling die Erfahrung aus den Gesprächen mit Mitarbeitern der Arbeitsagenturen vor Ort zusammen.



Als Ergebnis der Studie lässt sich prinzipiell festhalten, dass insbesondere in Städten mit weniger als 250.000 Einwohnern keiner oder nur eingeschränkter Zugang zu externen Angeboten möglich ist. Hier halten es die Arbeitsagenturen nicht für notwendig externe Angebote zu präsentieren, berichtet Andreas Schilling. Je grösser die Anzahl der Einwohner einer Stadt ist, umso besser wird die Informationsversorgung, wobei die Präsentation der Angebote überwiegend auf einem in der Ecke stehenden schmuddeligen Drehständer bis zu einer 15 Jahre alten Pinnwand in einer unbeleuchteten Ecke im Eingangsbereich reicht. „Dies ist aus unserer Sicht nicht geeignet das Vertrauen der Kunden in die Angebote der externen Anbieter herzustellen, da nebenan gleich die professionellen Ständer der Arbeitsagenturen mit den im einheitlichen CI gehaltenen Broschüren und der Stiftbox im Arbeitsamt CI stehen“, resümiert Andreas Schilling. Zudem befinden sich die Werbemöglichkeiten für externe Angebote überwiegend im Eingangsbereich und in 95% der Fälle nicht im Wartebereich der Arbeitsagenturberater, denn dort stehen nur die Broschüren der Arbeitsagenturen oder es herrscht gähnende Leere in den Flyerständern.“ Gerade im Wartebereich könnte man aber doch, weil man Zeit hat, Informationen gezielt aufnehmen, denn beim Arzt sitzt man auch nicht in einem Wartezimmer ohne Zeitschriften und Arzt-Informationen“, beschreibt Andreas Schilling das Dauerproblem.

Bemängelt wird zudem von fast allen externen Anbietern die Wettbewerbsverzerrung durch die direkte Weiterleitung der Arbeitslosen durch die Arbeitsagenturberater an angegliederte Einheiten wie bspw. die lokalen Gründungszentren. „Da hat man dann wenig Chancen sich als externer Anbieter vom quasi für den Arbeitslosen kostenlosen Angebot des durch Steuergelder finanzierten öffentlichen Wettbewerbers abzugrenzen“, berichtet Andreas Schilling von den andauernden Schwierigkeiten seiner Berater in vielen Städten Deutschlands. Auch scheint die Begründung der Arbeitsagenturen mit der Qualität der externen Anbieter nicht geeignet diese dauerhaft auszugrenzen oder zu benachteiligen, wie die Studien über die Qualität der öffentlichen Angebote zeigen.

„Was wir uns als externe Anbieter wünschen, ist eine professionelle Werbemöglichkeit im Eingangs- und Wartebereich beim Arbeitsamt. Auch wäre eine unkompliziertere Genehmigung von Promotions oder Hausmessen ein großer Fortschritt. Denn auch wenn die Lage am Arbeitsmarkt zurzeit entspannt ist, kann man immer an der Verbesserung der Prozesse arbeiten“, fasst Andreas Schilling die Situation zusammen. Zudem sollte die Werbung der externen Anbieter transparenter für die Arbeitslosen dargestellt werden, indem die Angebote bspw. in die Kategorien „Gründungsberatung“, „Fortbildung“ und Personalvermittlung präsentiert werden, damit der Arbeitslose eine schnelle Zuordnung des Anbieters vornehmen kann, empfiehlt Andreas Schilling als zusätzliche Maßnahme.

Informationen über das Berater Netzwerk und seine Leistungen erhalten Sie unter www.strategam.de oder telefonisch unter +49(0)3581.89 60 63.
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