(openPR) In den letzen Tagen war der Datenschutz aufgrund eines aktuellen Skandals wieder Thema in den Medien. Zunächst ging es vorrangig um unberechtigte Abbuchungen durch eine dubiose Lotto-Gesellschaft, angeblich waren die Daten von 17.000 Bürgern auf CD illegal käuflich zu erwerben. Tatsächlich gelangten rund wohl sechs Millionen Datensätze mit vertraulichen Angaben wie Namen, Adressen, Telefonnummern und größtenteils auch Kontoverbindungen von Personen in die falschen Hände. Datenschützer sprechen sogar davon, dass wahrscheinlich die Daten aller Bundesbürger im Umlauf wären.
Die Daten gelangen in diesen Fällen nicht in der verantwortlichen Stelle direkt in die falschen Hände, sondern bei Outsourcing-Partnern, gem. BDSG also bei den Auftragnehmern einer Auftragsdatenverarbeitung.
Haftbar und verantwortlich für die Datenschutz-Verstöße ist auf jeden Fall die verantwortliche Stelle, also der Auftraggeber. Dabei sind nicht nur die gesetzlichen Folgen, wie Strafen und Schadensersatz, zu befürchten, sondern auch der beträchtliche Image-Schaden, den dem Unternehmen widerfährt.
Aus diesem Anlass bieten wir am 22. Oktober 2008 in Oberhausen ein zusätzliches Seminar an: „Datenschutz beim Outsourcing – Auftragsdatenverarbeitung“
In dem eintägigen Seminar erfahren Sie, welche gesetzlichen und darüber hinaus empfohlenen Anforderungen an einen Auftragnehmer zu stellen sind und welche Vorgehensweise beim Planen und Durchführen von Auftragsdatenverarbeitungen sinnvoll sind. Zudem erhalten die Teilnehmer Muster für Verträge und Checklisten.











