(openPR) Viele gut ausgebildete Facharbeiter/innen stehen dem Arbeitsmarkt wegen Zeiten der Kindererziehung über eine längere Zeit nicht zur Verfügung und kehren oft nach einer mehrjährigen Pause nicht in ihren Beruf zurück. Grund sind häufig die mangelnden Unterbringungsmöglichkeiten für die Kinder, natürlich angepasst an die Arbeitszeiten der Eltern. Wem hilft schon eine Betreuung von 8.00 – 12.00 Uhr? „Unterstützten Unternehmen die Eltern in der Betreuungsfrage helfen sie sich auch selbst“, so Cornelia Rose-Olbrisch vom Verband Druck und Medien Nord e.V.
„Der Personalbedarf vieler Unternehmen kann schon in den kommenden Jahren weder qualitativ noch quantitativ gedeckt werden“, so Rose-Olbrisch. „Die Art und Weise, wie wir heute gut ausgebildete Fachkräfte während der Erziehungsphase ihres Familiennachwuchses nicht unterstützen, führt dazu, dass viele die Erwerbstätigkeit nicht wieder aufnehmen und sich der Fachkräftemangel noch verstärkt“. Arbeitgeber, die Eltern bei der Kinderbetreuung unterstützen und beispielsweise flexible Arbeitszeitmodelle anbieten, profitieren von verringerten Fehlzeiten, kürzerer Elternzeit, leichteren Einarbeitungszeiten und einer hohen Attraktivität als Arbeitgeber. „Investitionen, die Arbeitgeber in das Personal getätigt haben, werden so nicht verschenkt!“, so Rose-Olbrisch. Arbeitgeber werden hierbei durch Mittel des Europäischen Sozialfonds, die beispielsweise in das Projekt worklife! (www.worklife-hamburg.de) fließen, unterstützt. Das Projekt unterstützt Betriebe und Eltern dabei, für das gemeinsame Anliegen individuelle Lösungen zu finden. Verbandsmitglieder und Interessierte können sich bei Fragen zu diesem Thema an RA Cornelia Rose-Olbrisch vom Verband Druck und Medien Nord e.V. wenden.
Mehr Informationen erhalten Sie unter Tel. 040 39 92 83-18, www.vdnord.de.













