(openPR) Es ist schon erstaunlich, mit welcher Intensität momentan die Pflegekritiker selbst in die Kritik geraten. Beredte Beispiele hierfür finden sich in dem Forum von Werner Schell. Dort formiert sich nachhaltiger „Widerstand“ gegen eine Kritik von C. Fussek, die im Ergebnis von den engagierten ForumsteilnehmerInnen als „sprachsoziologische Leerhülsen“ zu enttarnen versucht wird.
Ob es den ForumsteilnehmerInnen gelingt, soll hier nicht bewertet werden. Hierzu können Sie sich selbst ein Bild auf der Homepage von W. Schell machen >>> www.wernerschell.de/
Nun – ich will hier nicht ganz so streng mit Herrn Fussek umgehen, wenngleich doch anzumerken ist, dass gelegentlich der öffentlichkeitswirksamen Kritik an den Pflegezuständen auch substantielle Vorschläge zu folgen haben. Mit der Besetzung und Tenorierung von populistischen Themen – wie „Mord auf Raten“ oder „Die Pflegemafia“ – sind in aller Regel die Pflegekritiker einer erhöhten Argumentationslast ausgesetzt und hier scheint mir in Teilen ein Nachholbedarf gegeben zu sein. Es dürfte nicht zureichend sein, stets darauf zu weisen, dass „das System“ schuld sei. Dies gilt allerdings auch für die Kritiker der Pflegekritiker, die nicht selten das System als solches geißeln, aber kaum brauchbare Alternativen dazu diskutieren.
Lutz Barth











