(openPR) „Verpackung ist alles“. Wer hat sich nicht schon über diese vermeintlich oberflächliche Aussage geärgert. Aber: Sozio-psychologische Studien beweisen, dass wir alle in Bruchteilen von Sekunden entscheiden, ob uns jemand sympathisch ist oder nicht. Ob wir jemanden für kompetent halten oder nicht. Der erste Eindruck ist entscheidend und vor allem: bleibend! Es dauert nachgewiesenermaßen sehr lange, bis jemand sein erstes Urteil über uns revidiert. Wir leben in einem Kulturkreis, in dem Äußerlichkeiten entscheidend sind. Die kurze Zeitspanne während eines Bewerbungsgesprächs, eines Kundentermins oder einer Präsentation reicht bei weitem nicht aus, um innere Werte eines Menschen zu erkennen. Unsere Wirkung steht und fällt also in erster Linie mit unserem Aussehen und unserer Körpersprache.
Je edler und hochwertiger wir angezogen sind, desto besser werden wir angesehen. Das wussten schon die alten Römer, denn die Figur der Göttin Justitia wird immer mit verbundenen Augen dargestellt. Auch einer Göttin traute man offensichtlich nicht zu, ein Urteil zu fällen, ohne von Äußerlichkeiten beeinflusst zu werden… Also sollte sich jeder bewusst machen, wo er hin will – und wie er behandelt werden möchte. Und dementsprechend entscheiden wir jeden Morgen, welchen Stil wir nach außen tragen. Jeder von uns hat es in der Hand, andere mit seiner Außenwirkung zu beeinflussen. Mit stilvollem Verhalten lassen sich gute Ergebnisse eindeutig besser erreichen als mit respektlosen, nachlässigen Auftritten.
Ein Dauerthema sind Diskussionen über Hemdenärmel bei Männern. Langarm für Elegante oder Kurzarm für Lässige? Ganz klassisch ist natürlich auch im Sommer Langarm angesagt. Vor allem im Ausland. Kurzärmlige Hemden sind etwas für Uniformträger. Sie vermitteln zudem Pfadfinder-Status. Wenn es denn unbedingt so ein „Schwimmflügelchen“ unter dem Jackett sein muss – dann nur ohne Krawatte.
Aus der Praxis wissen wir, dass etliche Eigentümer geführte Unternehmen trotzdem Kurzarm für ihre Mitarbeiter „genehmigen“. Sei’s drum. Nur sollte man sich bewusst sein, welche Signale man mit der sichtbar fehlenden Manschette unter dem Sakkoärmel sendet. Schlimmstenfalls: „Stillos, spielt nicht in meiner/unserer Liga“…










