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„An den Kernaufgaben seriöser journalistischer Arbeit hat sich nichts geändert“

31.07.200812:31 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Im Interview mit dem UPLOAD-Magazin äußert sich Dietmar Timm vom Deutschlandradio zur Zukunft des Radios und des Journalismus. Er leitet die „Stabsstelle Zentrale Aufgaben/Multimedia“. Dazu gehört unter anderem die Verantwortung für das Online-Angebot des Senders.

Der neuen Informationsfülle des Internets steht er eher skeptisch gegenüber. „Ich habe den Eindruck, dass die große Menge der Blogs, Foren und Informationsangebote den Nutzer häufig orientierungsloser werden lassen“, erklärt Dietmar Timm. Es gebe eine „unglaubliche Angebotsfülle mit hervorragenden Quellen darunter“. Aber das Internet lasse die Nutzer unsicher zurück.

Die Inhalte der journalistischen Ausbildung hält er für angemessen. Großen Veränderungsbedarf sieht er allerdings im Bereich der Recherche: „Sauber zu arbeiten, Quellen zu prüfen und Zeit für ein Nachfragen oder Nachhaken zu haben. Das kommt meiner Ansicht deutlich zu kurz.“

Die Veränderungen durch das so genannte Web 2.0 und die Einbeziehung der Nutzer, sowie durch die schnellere Kommunikation per Foren und E-Mail seien zwar vorhanden. „An den 'Kernaufgaben' seriöser journalistischer Arbeit hat sich dabei jedoch nichts geändert“, sagt Dietmar Timm.

Den Entwicklungen in der Medienlandschaft steht er zwiegespalten gegenüber. Auch früher schon habe es an Geld und Zeit gemangelt. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, „als hätten früher alle Journalisten per se investigativ gearbeitet - das war meiner Erfahrung nach nicht die Regel“, erklärt er. Dennoch halte er manche Konzentrationsprozesse wie bei der Berliner Zeitung für eine „ungesunde Entwicklung“. „Ein Zeitungshaus hat in erster Linie den Auftrag, Qualitätsjournalismus zu bieten und nicht an die Gewinnmaximierung eines Investors zu denken“, stellt Dietmar Timm seinen Standpunkt klar.

Gegen Nutzwertjournalismus und eine Serviceorientierung sei hingegen grundsätzlich nichts einzuwenden. Der Orientierungsbedarf unter den Mediennutzern sei da und ein solches Angebot deshalb gerechtfertigt. Allerdings sei das Verhältnis ausschlaggebend. „Wenn es natürlich darauf hinausläuft, dass sich zum Beispiel eine Tageszeitung immer mehr zu einem Verbrauchermagazin wandelt und Themen aus Gesellschaft und Politik dafür immer weniger Platz finden, läuft natürlich was schief“, erklärt er gegenüber dem UPLOAD-Magazin.

Der erste Teil des Interviews ist jetzt erschienen: http://upload-magazin.de/?p=992

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