(openPR) Düsseldorf, Juli 2008 – In einer Düsseldorfer Wohnanlage verhinderte der Einbau von ION Aktivanoden den Rohrinfarkt in letzter Minute: Statt alle verkalkten und korrodierten Wasserleitungen mit enormen Aufwand auszutauschen, schützt heute die Opferanodentechnik kostengünstig vor Druckverlust, rostigem Wasser und Rohrbrüchen. So müssen auch die Eigentümer nicht länger Verluste durch Mietminderung schultern.
2001 wurden erstmalig ins Trinkwassernetz aller zehn Häuser der Düsseldorfer Wohnanlage ION-Aktivanoden eingebaut. Im Zuge der turnusmäßigen Wartungszyklen sind seit Frühsommer 2008 nun alle Häuser mit den neuen, zum Patent angemeldeten AQUABION-Anoden ausgestattet. Norbert Rapp, der als Heizungs- und Sanitärmeister die Anlage schon seit Jahre betreut, erklärt das Wirkungsprinzip: „Wie auch bei Magnesiumanoden in Heizkesseln wird ein unedleres Metall, hier die hochreine Zink-Anode, geopfert, um die Korrosion in den Stahlrohren oder Kupferleitungen zu vermindern. Gleichzeitig bewirken die gelösten Zinkionen eine Veränderung der Kalkstruktur. Als weicher Kalk setzt er sich weniger stark ab. Dadurch werden nicht nur neue Kalkablagerungen reduziert, auch alte lösen sich an der Oberfläche durch die Wasserströmung teilweise auf. Dank der effektiven Turbulenzkörper im AQUABION wird die Anode sehr wirksam vor Kalkablagerungen geschützt, was wiederum das einwandfreie Arbeiten der Anode garantiert.“
Gebäudeversicherung drohte mit Prämienerhöhung
Dipl.-Ing. Dietmar Knoch, Wohnungseigentümer und Vorsitzender des Verwaltungsbeirats, erinnert sich an die Vorgeschichte: „Im Jahr 2000, nur knapp 15 Jahre nach dem Bau der Wohnanlage, war das Schadensbild im Trinkwasserleitungsnetz bereits enorm. Aus den Armaturen floss eine rötliche, unappetitliche Brühe. Dabei war der Druck in den Rohren so gering, dass in den Wohnungen im dritten bis fünften Obergeschoss das Wasser nur noch tröpfelte, sobald an einer weiteren Stelle Wasser entnommen wurde.“ Zum Ärger über ständige Rohrbrüche und Mietminderungen kam schließlich noch die Drohung der Gebäudeversicherung, die Prämien zu erhöhen.
Da ließ die Eigentümergemeinschaft endlich das Gutachten eines Sanitärsachverständigen erstellen: Extreme Wassertemperaturen weit über 60° Celsius hatten bei Wasserhärte 3 Korrosion und Kalkablagerungen in den verzinkten Haupt- und Steigleitungen stark forciert. Damit war zwar Legionellengefahr gebannt, doch fällt bei diesen Wassertemperaturen vermehrt Kalk aus. Der vorgeschlagene Austausch des Rohrnetzes hätte mit einer Million D-Mark zu Buche geschlagen und monatelange Handwerkerarbeiten mit viel Schmutz bedeutet.
Stadtwerke Düsseldorf gaben Tipp zu Opferanoden
Von den renommierten Stadtwerken Düsseldorf erhielt Herr Knoch den Hinweis auf alternative Wasseraufbereitungssysteme. Am meisten überzeugte ihn ein System, welches mit der traditionellen Opferanodentechnik arbeitet: „Zunächst sollte zur Probe ein Haus mit 11 Wohnungen für rund 8.000,- D-Mark mit einer solchen ION-Aktivanode ausgestattet werden.“ Zügig wurde das Gerät im Heizungskeller in eine Rohrleitung eingebaut. Nach einem überzeugenden Testjahr wurden die restlichen zehn Häuser ausgerüstet. Zwei bis drei Jahre später war das Wasser wieder völlig klar und der Wasserdurchfluss normal. Norbert Rapp ist heute zufrieden: Wir haben seitdem fast keine Rohrbrüche und keine permanenten Wartungsarbeiten mehr!“ Auch Dietmar Knoch resümiert hoch erfreut: „Prämienerhöhung und Mietminderungen haben sich erledigt! Deswegen war der turnusmäßige Ersatz in Form des aktuellen AQUABIONs selbstverständlich.“












