(openPR) M-Münzen und Banknoten, sowie ausländische Währung und Briefmarken für Hilfsprojekte
"Groschen", "Heiermann" und "Fünferl" sind nun seit mehr als sieben Jahren kein offizielles Zahlungsmittel mehr. Obwohl die D-Mark bereits 2002 vom Euro abgelöst wurde, sitzen die Bundesbürger nach Angaben der Deutschen Bundesbank noch auf ca 14 Milliarden D-Mark. Dieser Betrag entfällt in etwa zur Hälfte auf Scheine und auf Münzen - statistisch gesehen besitzt somit jeder Bürger noch D-Mark-Bargeld im Wert von gut 170 DM (ca 85 Euro).
Andheri-Hilfe Bonn hat sich an die D-Mark erinnert und ruft nun zu einer großen Sammelaktion auf. Schauen Sie doch einmal in alte Spardosen und Geldbeutel, in Schubladen, Münzalben, im Keller und auf dem Dachboden. Möglicherweise findet sich ja noch das eine oder andere DM-Schätzchen, welches noch gute Hilfe leisten kann - auch kleine Beträge sind wichtig und willkommen! Vielleicht lassen sich auch Familie, Freundeskreis, Betrieb oder Sportverein zum Mitsammeln anstecken.
„Für schon 20 DM kann eine arme Familie in Indien oder Bangladsch einen Küchengarten anlegen, von dem das ganze Jahr über frisches Gemüse und Obst geerntet werden kann.“ Mit diesem Beispiel zeigte die Andheri-Hilfe, dass mit wenigen D-Mark große und nachhaltige Hilfe geleistet werden kann. Mehr als 125.000 Familien, die unter akuter Nahrungsmittelknappheit und Mangelernährung litten, konnte Andheri-Hilfe bislang bei der Anlage eines Küchengartens unterstützen. Sivanthi (21), die zu den sogenannten „Unberührbaren“ (das ist die unterste soziale Schicht) gehört, ist trotz ihrer sozialen Stellung schon Leiterin einer Frauengruppe und hat einen kleinen Tante-Emma-Laden eröffnet. Da die geringen Einkünfte daraus kaum reichen, wollte auch sie hinter ihrer Hütte einen kleinen Küchengarten für die Familie anlegen, damit besonders ihre zwei kleinen Kinder ausreichend und gesund ernährt werden können. Die Projektmitarbeiter erklärten ihr alles über das Pflanzen, das Düngen, den Schutz vor Schädlingen und über Pflanzenkrankheiten. Nachdem der harte Boden mühsam vorbereitet war, konnte sie neben einigen Obstbäumchen auch viel Gemüse anpflanzen, von dem in Indien das ganze Jahr über etwas geerntet werden kann.
Schicken Sie die gesammelten Münzen und Scheine in unsere Geschäftsstelle:
Andheri-Hilfe Bonn e.V.
Mackestr . 53
D - 53119 Bonn
www.andheri-hilfe.de











