(openPR) In den Arbeiten zu der Serie ‚Landschaftswelten’ von Sonja Langenberg geht es nicht darum, eine Landschaft naturalistisch darzustellen. Vielmehr soll dem Betrachter ein Freiraum für seine eigenen Träume, Sehnsüchte und Erinnerungen gegeben werden. Nicht die plakative Darstellung der Natur sondern die im Verborgenen liegenden, nebulösen Umrisse geben uns hier die Freiheit der eigenen Interpretation. Die scheinbar aus dem nichts auftauchenden diffusen Konturen einer Insel oder die Dramatik von vorbeiziehenden Wolkenformationen pendeln sich idealerweise ein zwischen dem Wunsch nach konkretem Erkennen und der Lust an freier Assoziation.? Atmosphäre, Dunkelheit und Nebel verunklären, entrücken und fördern das Diffuse und Geheinmissvolle.
Die farbliche Gestaltung ruft eine besondere Intensivität hervor. Mal besonders zart und dann wieder dramatisierend entsteht eine besondere Zeichnung des Lichts, die in ihrer Aussage ebenso an eine Verbindung von Elementen aus der Malerei mit der Fotografie erinnern lässt.
Dieser ‚malerische Aspekt’ entsteht durch den bewusst für diese Serie gewählten Polaroid – Film SX70. Dieser Film wurde in den 70er Jahren eingeführt und lieferte Fotos von ausgezeichneter Qualität, besass aber nur einen geringen Belichtungsspielraum. Er musste infolgedessen sehr genau belichtet werden. Anfang 2006 wurde der Film vom Markt genommen. So erhalten die Arbeiten von Sonja Langenberg eine besondere Wertigkeit aufgrund der auslaufenden Verfügbarkeit des Materials.
Ausstellungsdauer
25. Juli - 20. August 2008


















