(openPR) Aurora oder Eos, die Göttin der Morgenröte streut Blumen als Sinnbild für die Lichtstrahlen des neuen Tages. Blumen sind auch das Attribut der Göttin Flora. Bei den vier Jahreszeiten werden die Blumen dem Frühling zugeordnet, bei den fünf Sinnen dem Geruchssinn. Blumen sind seit der Antike ein Zeichnen der Vergänglichkeit von Schönheit und Leben. In den Stillleben erscheinen immer auch eine welke Blüte oder abgefallene Blütenblätter als Vanitas - Motiv, der Vergänglichkeit alles Irdischen. Bildnisse der Logik wie der Hoffnung werden gelegentlich mit Blumen im Arm abgebildet, als Sinnbild, da aus der Blume sich bald eine Frucht entwickeln wird. Einzelne Arten haben ihre eigenen symbolischen Bedeutungen, die sich jedoch im Lauf der Jahrhunderte ändern können, war und ist doch die Rose das Attribut von Venus, Dionysos und Maria, das Symbol für irdische wie göttliche Liebe, für Jungfrauen wie für die käufliche Liebe.
Sonja Langenbergs „bloom“ zeigt die Klarheit der Blüte, das rein gewachsene, unverdorbene. Die von Langenberg minimalistisch ins Licht gerückten Stills erheben die Blüte zum Objekt und zeigen sie in reinster Form, sinnlich und unberührt.
Ausstellung: 07. März - 02. April 2008
Vernissage: 07. März 18:00 Uhr












