(openPR) Der Mittelstand ist mit großem Abstand die tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Er bietet die Mehrzahl aller Arbeitsplätze und der Großteil der staatlichen Einnahmen beruht auf diesem Fundament. Viele der kleineren Unternehmen werden heute noch als Personengesellschaft betrieben, mittelständische Betriebe oft als GmbH. Dabei hat der Gesetzgeber gerade dem Mittelstand eine weitere Gesellschaftsform zur Verfügung gestellt, die „kleine Aktiengesellschaft“. Als „kleine AG“ gilt eine Aktiengesellschaft, wenn bestimmte Größen für Mitarbeiterzahl, Jahresumsatz und Bilanzsumme nicht überschritten werden.
Die besonders hohen Hürden, die das frühere Aktienrecht für alle Aktiengesellschaften aufstellte, hatten – neben dem Niedergang der Börse in den letzten Jahren – dazu beigetragen, dass der Mittelstand die Gesellschaftsform der Aktiengesellschaft weitgehend gemieden hat. Um diese Hürden abzubauen wurde im Jahr 1994 das „Gesetz für kleine Aktiengesellschaften und zur Deregulierung des Aktienrechts“ geschaffen. Damit wurde die Gesellschaftsform der Aktiengesellschaft auch für mittelständische Unternehmen interessant.
Die Vorteile, die eine Aktiengesellschaft gegenüber einer GmbH bietet, bestehen unter anderem in der Vereinfachung von Mitarbeiterbeteiligungen und Nachfolgeregelungen. Wer sich für die AG als Gesellschaftsform entscheidet, sollte jedoch den Umgang mit den Gremien Vorstand und Aufsichtsrat beherrschen. Das Buch „Haftung von Vorstand und Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft“ von Sattler/Jursch/Pegels (2. Auflage, Bonn 2008,74 Seiten, 29,80 €) ist insofern eine wertvolle Hilfestellung, als es in verständlicher Form erläutert, wie eine deutsche AG „funktioniert“. Vorständen und Aufsichtsräten hilft das Buch, die richtigen Entscheidungen zu treffen und eine persönliche Haftung zu vermeiden. Das Buch kann angefordert werden beim VSRW-Verlag Bonn, Fax: 0228-95124-90 oder unter www.vsrw.de (Bücher).










