(openPR) 22. Juli 2008 - Ausbildungsberater kritisieren Motivation der Schulabgänger
Die Handwerkskammer Cottbus (HWK) stieß beim Auftakt ihrer Beratungsoffensive am 7. Juli in Königs Wusterhausen auf keine Resonanz bei den Lehrstellensuchenden. Die Berater sind bis 11. Juli in den Landkreisen unterwegs, um interessante Handwerksberufe
vorzustellen und Lehrstellen anzubieten. Und das nicht ohne Grund - allein im Kammerbezirk Cottbus stehen knapp 300 freie Lehrstellen zur Verfügung.
Martina Schaar, Gruppenleiterin Berufsausbildung der HWK, äußert sich kritisch zur Bilanz der Auftaktveranstaltung: „Nicht ein Jugendlicher erschien in der Außenstelle der HWK in Königs Wusterhausen. Doch laut den uns vorliegenden Informationen, haben noch nicht alle Schulabgängerin dieser Region ihren Lehrvertrag in der Tasche.“
Die Gruppenleiterin glaubt, den Jugendlichen fehlt es an Perspektiven: „Genau diese Zukunftschancen wollen wir mit der Beratung vor Ort aufzeigen. Deshalb haben wir im Vorfeld der nächsten Veranstaltungen mit Schulen in der Region telefoniert. Jedoch entscheidet nach wie vor die Resonanz bei den Jugendlichen darüber, ob freie Lehrstellen besetzt werden können oder nicht.“
„Den Interessenten, die es zeitlich nicht schaffen, an den Beratungen teilzunehmen, stehen unsere Türen offen. Bewerber können direkt mit derHandwerkskammer Cottbus in Kontakt treten und werden von dort an die ausbildenden Betriebe vermittelt“, macht Martina Schaar den interessierten Ausbildungssuchenden Mut.










