(openPR) Erfreulich innovative Trends in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft verbinden sich mit den Begriffen LOHAS – SELF – KOOPERATION, die zunehmend in der Öffentlichkeit auf Interesse und Akzeptanz stoßen.
Anlässlich einer „TREND-KONFERENZ“ des VERBÄNDENETZWERKS menschen machen wirtschaft e.V. (mmw) in Magdeburg, wurde diese Entwicklung als „höchst interessant und beispielgebend“ (Gerd K. Schaumann, Vorstand mmw) hervorgehoben.
Die Konferenzteilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik befassten sich gleichermaßen mit den Stärken und notwendigen Ergänzungen dieser TRENDS.
Zusammengefasst lauteten die wesentlichen Ergebnisse – bezogen auf „IST und SOLL“:
Die bestehenden PLUSPUNKTE sind vor allem:
· „Lifestyle of“ (LO) macht deutlich, es handelt sich um eine unabhängige Konsensbewegung (eine Art Lebenssicht). Für diese Gruppe ist Leben und Wirtschaft an Qualitätsstandards geknüpft. „Health“ (Gesundheit) and (und) „Substainibility“ (Nachhaltigkeit) (HAS) werden als „Minimum-Standards“ definiert.
· LOHAS spricht den aufgeklärten und sich seiner einflussfähigen Position als Käufer bewussten Menschen an.
· Der LOHAS agiert effektiv, zielorientiert und mit Selbstvertrauen.
· LOHAS sind aufgeschlossen für Innovationen und können neue Trends rasch integrieren.
· Sie vertrauen eher eigenen Netzwerken als politischen Parteien.
· Sie sind neben der „Silver Economy“ (Die „jungen Alten“) eine der prägendsten Einflussfaktoren für Konsum – und Wirtschaftswandel.
· Ihnen ist es innerhalb kurzer Zeit gelungen, auch große Unternehmen zum Umdenken zu bringen – geräuschlos und ohne Widerstand. Während die Politik schon beim „Flaschenpfand“ den Widerstand der veränderungsunwilligen Wirtschaftslobby zu spüren bekam und fast die „Grenzbelastung“ erfuhr, schaffen es LOHAS und Silver Economy im „Smiling Stil“ und werden noch von der Wirtschaft dabei hoffiert.
· Wer das so „elegant“ schafft – der hat auch die Energie zu mehr – ist also trendfähig. Dazu befähig ganz sicher auch das gemeinsame Ziel: Für die einen „wir wollen jung sein“, für die anderen „wir wollen gut Leben und konsumieren – aber bitte mit viel Gesundheit und (überprüfbarer)Nachhaltigkeit“.
Um dem TREND auch eine „eigene“ wirtschaftliche Grundlage zu geben, „tauchten“ die Experten zunächst tiefer in die Wirtschaftslandschaft ein. Da hat LOHAS wichtige Verbündete in einem weiteren TREND, dem von SELF und KOOPERATION. Die spannende Frage war deshalb auch, in dem Work Shop „GESUNDHEIT und NACHHALTIGKEIT im Leistungsprozess“, ob LOHAS dies integrieren kann und will.
Ein wenig „LOHAS“ wurde bereits konstatiert und mit den Begriffen SELF und KOOPERATION gekennzeichnet. Wir führen diese hier (vereinfacht) als „LOHAS – ErgänzungsPUNKTE“ auf:
· Zunehmend mehr Menschen befragen ihr Leben (und besonders das Berufsleben) nach SINNGEBUNG.
· Den aber finden sie immer weniger in Großorganisationen, als Arbeitnehmer, in stark arbeitsteiligen Organisationen.
· Diese – bei LOHAS besonders – vorfindbare Anschauung bedarf eines neuen, passenden Wirtschaftssegments
· Dieses Segment scheint eher auf KOOPERATION, statt auf „KONKURRENZ“, eher auf „miteinander“, statt auf „gegeneinander“ eingestellt zu sein.
· Nennen wir das Segment „KOOPERATIONSWIRTSCHAFT“, dann unterteilt sich dies in zwei weitere Gruppen: Einerseits kooperieren Unternehmen. Meist handelt es sich (noch) um kleinere, aber höchst flexible und innovative Einheiten. Sie kooperieren nicht nur mit dem Ziel, trotz der „Großen“ zu bestehen, sondern wollen ihren Weg schneller und kundenorientierter durch vernetztes Handeln gehen. Andererseits kooperieren Menschen, um SELF zu sein. SELF meint hier, dass die persönlichen Lebensziele sich auch im Beruf widerspiegeln sollen (Beruf wird BERUFUNG).
· Ein solches Konzept vermuten sie nicht in „abhängiger Beschäftigung“ oder als „Arbeitnehmer“. Sie sehen sich eher als MitUnternehmer, die sich aktiv einbringen und mitgestalten wollen.
· Als die unkomplizierteste Unternehmensform für MitUnternehmer und UnternehmensKOOPERATION wird gerade die GENOSSENSCHAFT (GENO / eG) wiederentdeckt.
· Die GENO hat den besonderen „LIFESTYLE“ der Verbindung von SELBSTVERANTWORTUNG, KOOPERATION, PARTIZIPATION, TEAMGEIST und NACHHALTIGKEIT.
· Sie ist sozusagen eine echte „LOHAS-Wirtschaftskozeption“, denn „gesund“ ist sie ebenfalls (nicht nur die geringste Insolvenzquote aller Formen, sondern auch auf niedrigstem Krankenstand).
Ein Konferenzteilnehmer aus dem Bereich Wirtschaft brachte es eigentlich auf den Punkt: „Wäre es nicht schön, wenn wir eine Gesellschaft und Wirtschaft gestalten würden, in der mehr LOHAS – SELF – KOOPERATION bestünden, und Sozialität nicht auf Transferleistungen begrenzt wäre, sondern (mindestens ebenso) auf Ermunterung und dem Wachstum von SELBSTVERTRAUEN der Menschen abstellt?“
Um die Kontakte zu und in diese neuen Gruppen zu intensivieren, konnte Frank-Peter EVERTZ (Unternehmer) als Ansprechpartner gewonnen werden.
Das VerbändeNetzwerk mmw und die angeschlossenen Verbände (auch aus den Bereichen des Genossenschaftswesens und genossenschaftlichen Prüfungswesen) hat diese Konferenz vor allem gezeigt, dass der „Selbsthilfe-Gedanke“ in vielen Facetten neu zu entdecken ist. Dazu soll eine Folgekonferenz zum Ende des Jahres weitere Erkenntnisse bringen.


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