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Neuer TREND - Mach es in GENOSSENSCHAFT

04.07.200817:21 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) „SUPER – KREATIV – SPANNEND“ umschreibt das VerbändeNetzwerk menschen machen wirtschaft (mmw) die Vielfalt, was heute alles in – mit – über - KOOPERATION gedacht, gemacht, ermöglicht wird.

Die „Alte Tante“ GENOSSENSCHAFT erlebt förmlich eine Welle nie gekannter Sympathie, kommentiert der Vorstand des VerbändeNetzwerkes die Ergebnisse einer durchgeführten Umfrage zum Thema „POWER durch GEMEINSCHAFT“.



Dazu wurden 650 Verbände, Vereinigungen, Steuerberater, Unternehmensberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsförderungseinrichtungen, Hochschulen und Firmenneugründungen im ersten Existenzjahr befragt. Dabei ging es darum herauszufinden, wie ausgeprägt der Gedanke ist, Wirtschaftsaktivitäten im TEAM durchzuführen.

Signifikant ist dabei, dass eine wesentlich höhere Zahl eine „KOOPERATIVE Gründungsinitiative“ befürwortet, anstrebt oder wünscht, als dies dann konkret zu Gründungen in der Form von GENOSSENSCHAFTEN führt und geführt hat

Auch dafür sind die Gründe sehr aufschlussreich:

· An vorderster Stelle steht die nach wie vor bestehende Unkenntnis über die GENOSSENSCHAFT als Unternehmensform. Viele Gründungsberater (z.B. Steuerberater, Rechtsanwälte, Unternehmensberater) fühlen sich einfach nicht sicher oder zu wenig informiert über die GENOSSENSCHAFT
· Danach folgt eine – mehr als bedenklich scheinende – Antwort: Zu KOMPLIZIERT. Und seltsam: Zu „kompliziert“ heißt, sie müssen „Pflichtmitglied“ in Verbänden werden (sog. Prüfungsverbände). Und diese Mitgliedschaft wird (leider) oft eher als behindernd, denn befördernd eingestuft.

Erfreulich ist jedoch der ungebrochene Drang zur „KOOPERATION“ – und den will mmw nachhaltiger als bisher unterstützt werden.

Im VERBÄNDENETZWERK mmw (dem auch genossenschaftliche Prüfungsverbände angehören) hat diese Umfrage einen nachhaltigen Diskussionsprozess in gang gesetzt.

Erfreulich, so der Vorstand des VerbändeNetzwerkes, dass sich unsere „Mitglieds-PRÜFUNGSVEBÄNDE“ sehr aufgeschlossen gegenüber der geführten Kritik zeigen. Statt sich zu rechtfertigen, wird die Kritik ernst genommen, wird nach Lösungen gesucht.

Der Vertreter eines PRÜFUNGSVERBANDES bringt es auf den Punkt: Wir sehen in Italien, Spanien, Frankreich und anderen Ländern der EU ein enorm entwickeltes Genossenschaftswesen. Allen diesen Ländern ist jedoch gemeinsam, dass es dort diese Art von Prüfungsverbände - wie in Deutschland - nicht gibt. Natürlich lässt sich daraus kein Schluss ziehen, aber es ist dringend geboten, dass die Genossenschafts- und Prüfungsverbände handeln und nicht nur reden. Es kann nicht sein, dass potenzielle Gründer oder Gründungsberater den Eindruck haben, dass wir Gründungen behindern. Auch wenn manche Kritik vielleicht überzogen ist, gilt das Gesetz der Werbung: „Es kommt nicht darauf an, was wirklich ist, es kommt darauf an, wie es der Kunde wahrnimmt“.

Wie vielfältig die Art der GENOSSENSCHAFTEN – sowohl schon in Aktion, wie auch als Aktion geplant - inzwischen geworden ist, zeigen etwa folgende Formen:

· Bürger schließen sich als ENERGIEERZEUGER und/oder ENERGIEEINKÄUFER zusammen
· Bürger prüfen, sich in GEMEINSCHAFT an KOMMUNALEN Privatisierungen zu beteiligen
· Ärzte und andere Heilberufler bilden PRAXISGEMEINSCHAFTEN oder bieten der Pharmaindustrie intelligent Paroli
· Kleine PFLEGEDIENSTE schließen sich zu PFLEGEGEMEINSCHAFTEN zusammen, um den „Großen“ im Pflegebereich nicht nachzustehen
· Älter und jüngere Menschen schließen sich zu SENIORENGENOSSENSCHAFTEN zusammen, um mehr selbstbestimmt wirken zu können
· Menschen wollen aktiv auf Preise und angebotene Waren / Leistungen einwirken und verbinden sich in VERBRAUCHER- und KONSUMGENOSSENSCHAFTEN
· In Stadtteilen organisieren sich Bürger in sog. STADTTEILGENOSSENSCHAFTEN
· Firmen und Freiberufler kooperieren in GENOSSENSCHAFTEN, um ihre Selbständigkeit dauerhafter und erfolgreicher erhalten und entwickeln zu können

Neben den traditionellen Formen (im Wohnungsbau, Handwerk, Handel, Dienstleistungen) und dessen vielfältigen Facetten, gibt es zahlreiche „IDEENFELDER“, die interessante und völlig neue Entwicklungen versprechen.

Dazu gehören z.B. in KOOPERATION an die Börse zu gehen, VERMÖGEN zu bilden, im großen Stil EINKAUFSVORTEILE zu organisieren, einen eigenen, gehaltvollen und nachhaltigen KÄUFERMARKT aufzubauen, KLEINKREDITBEDARF zu günstigen Konditionen zu decken, günstig VERSICHERUNGSLEISTUNGEN, AUTOS, REISEN, etc. einzukaufen und vieles mehr.

Zusammengefasst könnte man die Gründer-Motive zur KOOPERATION sinngemäß wie folgt kennzeichnen: Es scheint, als wollten die Menschen – insbesondere den Groß-Anbietern deutlich machen: Seht her, als Einzelner konntet ihr (scheinbar) mit mir machen was ihr wolltet, ich war ja nur der „unbedeutende Einzelne“ – aber jetzt werdet ihr mich in einer anderen Form erleben, jetzt bin ich Viele, jetzt rede ich mit, jetzt sprechen wir auf gleicher Augenhöhe ...- fasst.

Zeichnet sich da vielleicht ein weiterer TREND ab: VERÄNDERUNG durch KOOPERATION, eine Art Abstimmung auf „gleicher Augenhöhe?“

Wir wollen, dass mehr Menschen Wirtschaft machen, so das Ziel des VerbändeNetzwerkes. Das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft, die „IDEEN-BÖRSE“ gerade erst eröffnet.

Was wir brauchen, sind alle Formen, die dazu führen, dass noch mehr Menschen Mut bekommen, noch mehr Menschen Mut gemacht wird, noch mehr Menschen begeistert werden, sich wirtschaftlich aktiv zu beteiligen. Dies sind keine Zeiten der Resignation. Dies sind vielmehr Zeiten zum Handeln, zum Handeln in der Gemeinschaft. Dies in KOOPERATIVER Wirtschaftsform zu tun, ist das Spezialgebiet des VerbändeNetzwerkes menschen machen wirtschaft.

„Wo ein Wille ist – ist auch ein Weg“ – verspricht der Vorstand des Netzwerkes, alle Initiativen nachhaltig bei ihren Konzepten zu unterstützen, auch wenn sie zunächst noch so „exotisch“ aussehen sollten.

Es darf bei GEMEINSCHAFTINITIATIVEN keine artfremden Blockaden geben, die anders sind, als bei Einzelinitiativen.

Dies gilt auch für das leidige Thema „Mitgliedschaft in Prüfungsverbänden“. Es wäre absurd, wenn gerade diese sich als wesentliche Hemmschuhe für den TREND in die KOOPERATION herausstellen sollten.

Mit dem Namen „AKTIV in GENO“ hat das VerbändeNetzwerk mmw einen speziellen (kostenlosen) BERATUNGS-SERVICE eingerichtet. Seine Aufgabe ist es, vor allem Gründern und Interessenten Unterstützung und Impulsgeber zu sein, um deren KOOPERATIONS-IDEE zum ERFOLG zu führen. Dazu gehört auch Unterstützung, die „Hürde“ Prüfungsverband zu nehmen, falls dies sich als Hürde herausstellen sollte...

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