(openPR) Köln, Juli 2008. Ein Schritt mit Vorbildcharakter: vhs Kaarst-Korschenbroich kooperiert als erste VHS bundesweit mit der Sprachschule Dive In Languages.
Eine Kooperation mit der Konkurrenz? Eine Zusammenarbeit zwischen privater Sprachschule und der VHS gab es bis zum heutigen Zeitpunkt noch nicht. Ab Juni 2008 arbeiten die private Sprachschule Dive In Languages und die VHS erstmals zusammen.
Die stellvertretende VHS Leiterin Mary Bianchi zu den Gründen der Kooperation: „Ich habe gesucht und gesucht - aber ich habe keine muttersprachliche Lehrerin finden können.“ So beschreibt Bianchi die schwierige Personallage. „In Deutschland ist es finanziell unattraktiv geworden, als Fremdsprachenlehrer stundenweise zu arbeiten. Die Folge: Als bundesweit erste VHS kooperieren wir mit einer privaten Sprachschule“, erläutert Bianchi.
Die Kooperation
Die in Deutschland grundsätzlich freischaffenden Sprachlehrer können sich nun dank der Kooperation die spezielle Immersions-Unterrichts-Methode der bundesweit tätigen Sprachschule aneignen. Immersion ist die Methode, eine Fremdsprache zu vermitteln, indem sie völlig natürlich bei alltäglichen Beschäftigungen eingesetzt wird. Den alltäglichen Einsatz von Fremdsprachen lernt der Endkonsument bereits innerhalb weniger Kursstunden. „Auf diese Art und Weise lernt man eine neue Sprache praktisch nebenbei“, so Shelley Steinhorst, Gründerin und Geschäftsführerin von Dive In Languages.
Die Vorteile der bisher einmaligen Kooperationen liegen auf der Hand: Trainer, die sich mit dem Dive In Languages Immersion Certificate qualifizieren, erhalten von der VHS, wenn sie in einem entsprechenden Kurs eingesetzt werden, einen höheren Stundensatz und sind auch als Trainer für Dive In Languages einsetzbar. Schlussendlich profitieren nicht nur VHS, private Sprachschule und Sprachlehrer von der Kooperation, sondern auch die Kunden der VHS: Bisher war die effektive Lehr- und Lernmethode der Sprachschule ausschließlich Firmenkunden vorbehalten.
Die Methode
Grundlage der effektiven Methode ist Shelley Steinhorsts eigene Erfahrung. Als die studierte Sprachwissenschaftlerin 1997 aus den USA nach Deutschland kam, unterrichtete sie Englisch. Steinhorst erkannte schnell, dass das vorhandene Unterrichtsmaterial nicht ausreicht, überholt und wenig effektiv war. Aus dieser Erkenntnis heraus entwickelte Steinhorst neue, eigene Lern- und Lehrmaterialien: Der Beginn der Dive In Immersion®-Methode zum Erlernen von Fremdsprachen. Aus den Unterrichtsmaterialien und dem Lernsystem wurde 2003 eine Sprachschule. „Immersion ist so effektiv, weil Sprache hier als Unterstützung bei der Vermittlung von Inhalten fungiert. Die Sprache erhält somit ihre Bedeutung im thematischen Kontext“, so Steinhorst. Dive In Languages begann als Dive In English, wurde 2006 erweitert und bietet Heute Kurse in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Japanisch und Chinesisch an.











