(openPR) Karpfenteiche haben in Brandenburg eine Jahrhunderte alte Tradition und sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum. Darüber hinaus spielen sie eine wichtige Rolle im Naturschutz: Rund 90 % der über 4.000 ha Teichflächen liegen in der Flächenkulisse des europäischen Schutzgebietssystems NATURA 2000. Viele gefährdete Arten sind auf Teiche als „Lebensraum aus zweiter Hand“ angewiesen.
Doch die Teichwirtschaften stehen vor großen wirtschaftlichen Problemen, zu denen unter anderem die Einstellung der bisherigen Förderung aus dem Kulturlandschaftsprogramm beigetragen hat. Ohne weitere öffentliche Unterstützung droht vielen Teichwirtschaften das Aus. Das hätte für die heimische Fischproduktion, die Strukturentwicklung im ländlichen Raum und den Naturschutz gleichermaßen fatale Folgen, denn die Existenz der Teiche ist von einer extensiven Bewirtschaftung abhängig.
Landesfischereiverband und NABU wenden sich deshalb gemeinsam an die Öffentlichkeit und möchten die aktuelle Situation im Rahmen einer Pressekonferenz darstellen.
Zeit: Mittwoch, 9. Juli 2008, 13.00 Uhr
Ort: Haus der Natur, Lindenstraße 34, 14467 Potsdam
Gesprächspartner:
Gernot Schmidt (Präsident des Landesfischereiverbandes Brandenburg/Berlin)
Tom Kirschey (Vorsitzender des NABU Brandenburg).
Rückfragen:
Landesfischereiverband Brandenburg/Berlin (Tel. 03328/319150)
NABU Brandenburg (Tel. 0331/2015570)





